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Trotz einiger enttäuschender Unternehmensnachrichten hielt sich der DAX am heutigen Donnerstag lange Zeit in der Gewinnzone. Am Nachmittag ging dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer jedoch die Puste aus.

Das war heute los. Nachdem es in den vergangenen Tagen positive Unternehmensnachrichten waren, die für eine Entspannung am Aktienmarkt gesorgt hatten, mussten Anleger heute schlechte Nachrichten verarbeiten, darunter auch vonseiten des DAX-Schwergewichts SAP. Zudem erhöhten die schwachen Vorgaben und letztlich auch ein von roten Vorzeichen gekennzeichneter Handelsauftakt an der Wall Street den Druck.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX setzte sich die Linde-Aktie (WKN: A2E4L7 / ISIN: DE000A2E4L75) trotzdem mit deutlichem Abstand an die Indexspitze. Zeitweise reichte es für ein Kursplus von etwas mehr als 10 Prozent. Grund für den Jubel waren weitere Fortschritte bei der geplanten Fusion des Industriegaseherstellers mit seinem US-Konkurrenten Praxair. Das manager-magazin berichtete, dass die Fusion nach einer mündlichen Zustimmung der US-Wettbewerbsbehörde FTC gegenüber der Praxair-Geschäftsführung praktisch perfekt sei.

Deutlich schlechter lief der Tag dagegen für die SAP-Aktie (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600). Das Minus lag zwischenzeitlich bei knapp 6 Prozent. Europas größter Softwarekonzern konnte zwar einmal mehr mit einem starken Wachstum des Cloud-Geschäfts überzeugen und sogar die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr anheben, allerdings sorgte die Entwicklung der Profitabilität für Enttäuschung.

Noch schlimmer traf es heute die HeidelbergCement-Aktie (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004). Diese stürzte zeitweise um rund 10 Prozent ab, nachdem der Baustoffkonzern eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatte. HeidelbergCement zeigte sich vor allem wegen höherer Rohstoffkosten in Bezug auf die Gewinnaussichten pessimistischer.

Das steht morgen an. China galt in den vergangenen Jahren als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft. Zuletzt machten sich an den Finanzmärkten jedoch Sorgen breit, dass sich die Konjunktur aufgrund des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits abschwächen könnte. Am morgigen Freitag werden Anleger erfahren, wie stark die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal 2018 wachsen konnte. Hierzulande und in den USA werden dagegen zum Ende dieser Handelswoche keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht.

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