Der Dienstag an der Börse

Jubel über Zoll-Deal hält sich in der EU in Grenzen | Erholungsversuch im DAX

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Börsen starteten wenig bewegt und uneinheitlich in die neue Woche. Dabei stand der neue Zoll-Deal mit der EU im Fokus, während Anleger auf eine Flut von Quartalsergebnissen und Konjunkturdaten warteten.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Montaghandel mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 21.178 Punkte, während sich der S&P 500 bei 6.389 Zählern nahezu unverändert präsentierte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,1 Prozent auf 44.837 Punkte.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen weitgehend schwächer. Der Nikkei 225 verlor 0,8 Prozent auf 40.674 Punkte, während Anleger in der Region unter anderem auf weitere Entwicklungen in den Zollverhandlungen zwischen China und den USA warteten.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigt sich am Dienstag etwas erholt, nachdem gestern die Euphorie über einen Zoll-Deal zwischen der EU und den USA schnell verflogen war.

Zwar befindet sich das Allzeithoch (24.639,1) laut Aussagen der Helaba-Analysten noch in Reichweite, die quantitativen Indikatoren fielen aber uneinheitlich aus und der niedrige ADX sowie der RSI ließen auf eine Seitwärtsphase schließen.

„Widerstände sind um 24.500 zu lokalisieren. Unterstützungen zeigen sich an der 21-Tagelinie und unterhalb von 23.950 in Form des Vorwochentiefs und der 55-Tagelinie. Darunter eröffnet sich Raum bis 23.620“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 29.07.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite ist die erste Hürde nun wieder an der runden 24.000er-Marke zu finden. Gelingt eine schnelle Rückkehr über diesen Widerstand, könnte sich ein Hochlauf in Richtung der beiden Tops vom 21. Mai bzw. vom 30. Juni bei 24.121/24.152 entwickeln. Darüber sollte anschließend das Juni-Hoch bei 24.479 mit dem Vorwochenhoch bei 24.515 überwunden werden (wichtig: auf den Schlusskurs achten), um Raum für einen Sprint an das Allzeithoch bei 24.639 Punkten zu schaffen.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite kann der erste Halt dagegen an der kurzfristigen 50-Tage-Linie (aktuell bei 23.958) angetragen werden, bevor das gestrige Tagestief und das Vorwochentief bei 23.922 stützend wirken dürften. Kommt es zu weiteren Abgaben, kämen das Verlaufshoch vom 24. Juni bei 23.813 und das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 als mögliche Haltstellen infrage, ehe ein Test der 23.500er-Marke mit den beiden März-Tops (23.476) einkalkuliert werden müsste. Unterhalb des markanten Zwischentiefs vom 23. Mai bei 23.275 Zählern würde dann der mittelfristige GD100 (23.185) als charttechnische Unterstützung nachrücken.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UJ5Y6H 21.131,30 8,39 28,59 EUR
Turbo OS UJ4X7Q 22.040,26 12,28 19,53 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UM2ZE0 26.827,36 8,42 28,49 EUR
Turbo OS UJ16XG 25.917,79 12,33 19,45 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 29.07.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

In Sachen Konjunkturdaten gilt der Anlegerblick heute Nachmittag vor allem US-Indikatoren. So werden die Juni-JOLTs und das Conference Board Verbrauchervertrauen für den Monat Juli gemeldet.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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