Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Nach Fresenius nun auch HeidelbergCement und SAP gestern mit negativen Nachrichten – die Berichtssaison hierzulande verläuft alles andere als befriedigend.

Das bekommt der Deutsche Aktienindex zu spüren, dessen technische Verfassung sich mit dem gestrigen Tag und dem Fall unter das alte Jahreshoch bei 11.695 Punkten wieder stark eingetrübt hat. Es sieht ganz danach aus, also würde nun die zweite Verkaufswelle an der Frankfurter Börse starten.

Auch die Wall Street hat gestern wieder den Rückwärtsgang eingelegt, nachdem es kurzzeitig so aussah, als würde hier eine stärkere Korrektur abermals abgewendet worden sein. Aber nachdem aktuell vieles dafür spricht, dass die geldpolitisch unterstützten Zeiten erst einmal für lange Zeit vorbei sind, sinkt die Motivation der Aktienkäufer zunehmend.

Aus China kommen ebenfalls keine ermutigenden Zahlen, was die Konjunktur angeht. 6,5 Prozent Wachstum, davon können die anderen entwickelten Industrienationen zwar nur träumen. Aber für das Reich der Mitte und die gesamte Weltwirtschaft ist die schlechteste Wachstumsrate seit 2009 ein Alarmsignal. Denn damit rückt auch der Handelsstreit zwischen den USA und China und seine negativen Effekte wieder zurück in den Fokus der Investoren.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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