Bildquelle: Pressefoto Novartis

Nach langer Zeit hatte sich Novartis (WKN: 904278 / ISIN: CH0012005267) endlich festgelegt, was mit der schwächelnden Augenheilkunde-Sparte Alcon geschehen soll. Sie soll an die Börse gebracht werden. Der Konzernumbau macht Fortschritte. Nun legte der Schweizer Pharmakonzern neue Quartalsergebnisse vor und machte Hoffnung, dass neue Therapien das Wachstum ankurbeln werden.

Bereits im dritten Quartal stiegen die konzernweiten Umsatzerlöse um 3 Prozent auf 12,8 Mrd. US-Dollar. Besonders gut verkauften sich zuletzt das Schuppenflechtemittel Cosentyx und das Herzmedikament Entresto. Trotzdem schaffte es Novartis zuletzt nicht, auf ganzer Linie zu überzeugen.

Aus Sicht der Analysten bei Vontobel verlief das dritte Quartal 2018 uneinheitlich: Die Umsatzprognose sei verfehlt worden, aber die wichtigsten Wachstumsfaktoren für den Bereich Innovative Medicines würden die Erwartungen erfüllen. Die geplante Akquisition von Endocyte, einem Unternehmen, das eine vielversprechende Therapie gegen metastasierenden Prostatakrebs in der Pipeline hat, sei strategisch sinnvoll. Es bleibt jedoch im Fall der Novartis-Aktie bei der „Hold“-Einschätzung und einem Kursziel von 82,00 CHF.

FAZIT. Diese Einschätzung hat jedoch auch viel mit dem Konzernumbau und den Schwankungen, die sich daraus ergeben, zu tun. Nach der Neuaufstellung und mit den Investitionen in neue Therapieformen sollte Novartis in Zukunft Wachstum generieren und weiter durchstarten.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Novartis-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Vontobel Long Mini Future auf den Schweizer Pharmakonzern (WKN: VN53VK / ISIN: DE000VN53VK8). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Vontobel Short Mini Future Bear (WKN: VL7QA6 / ISIN: DE000VL7QA68).

Es existieren aber auch weitere Möglichkeiten. Novartis hatte unlängst mit dem Mittel Kymriah für Aufsehen gesorgt. Dieses wird zur Behandlung von Blutkrebs eingesetzt. Es ist die erste zugelassene CAR-T-Zell-Therapie in Europa. Die US-Zulassung gibt es auch schon. Auch andere Unternehmen sehen große Möglichkeiten in der Gentherapie. Es wird sogar davon geträumt, Aids, Krebs oder schwere Erbkrankheiten zu heilen. Kein Wunder, dass sich Investoren längst für diesen Bereich interessieren. Um dieses Anlagethema auch für Privatanleger investierbar zu machen hat Vontobel ein Open End Partizipationszertifikat (WKN: VA3BPR / ISIN: DE000VA3BPR6) auf den Vontobel Gene Therapy Performance-Index aufgelegt. In diesem Index sind 16 Unternehmen aus dem Bereich Gen- und Zelltherapie zu finden, darunter auch Novartis. Der Therapy Performance-Index ist jedoch zweigeteilt. Im „etablierten“ Teil sind große, am Markt lange Zeit bekannte Unternehmen wie Novartis, Celgene oder Thermo Fisher zu finden, während der Index zusätzlich aus relativ jungen hochinnovativen Biotechnologiewerten besteht. Auf diese Weise wird eine Risikostreuung hergestellt.

Bildquelle: Pressefoto Novartis

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