Am gestrigen Dienstag unterbrach der S&P 500 seine sechstätige Rekordserie. Die Verluste hielten sich aber in Grenzen, sodass das Barometer in der Nähe seiner Höchststände verbleibt.
Heard in New York
Der S&P 500 beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 6.370 Punkte, während der NASDAQ Composite 0,4 Prozent auf 21.098 Zähler verlor. Im Dow Jones Industrial Average lag das Tagesminus bei 0,5 Prozent auf 44.632 Punkte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen uneinheitlich. Beispielsweise verlor der japanische Nikkei 225 0,1 Prozent an Wert und landete bei 40.654 Punkten, während Anleger auf die anhaltenden Unsicherheiten rund um die Verhandlungen zwischen China und den USA über einen Zoll- und Handels-Deal schauten.
So steht´s um den DAX
Nach der gestrigen Erholung zeigt sich der DAX am Mittwoch wenig bewegt. Anleger warten dabei auf die Veröffentlichung wichtiger Unternehmens- und Konjunkturdaten sowie das Ergebnis der Fed-Sitzung.
Laut Aussagen der Helaba-Analysten habe die gestrigen Erholung zudem dafür gesorgt, dass der Test der Unterstützung an der 55-Tagelinie in dieser Woche folgenlos geblieben sei und zudem die 21-Tagelinie (24.138) wieder zurückerobert werden konnte.
„Die quantitativen Indikatoren fallen uneinheitlich aus. Auffällig ist der sehr niedrige ADX, der wie der RSI auf eine Seitwärtsphase hinweist. Widerstände zeigen sich ab 24.500 bis zum Allzeithoch bei 24.639“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der deutsche Leitindex weiter zulegen, sollte es zunächst über das gestrige Tageshoch bei 24.310 gehen. Darüber könnten die Notierungen erneut an den massiven Widerstand (= die obere Begrenzung der Seitwärtsrange) heranlaufen, der nun rund um das Juni-Hoch bei 24.479 entstanden ist. Oberhalb des Vorwochenhochs bei 24.515 wäre schließlich ein Anstieg an das amtierende Rekordhoch bei 24.639 möglich.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung richten sich die Blicke stattdessen wieder auf die beiden Tops vom 21. Mai bzw. vom 30. Juni bei 24.152 und 24.121 Zählern. Fallen die Notierungen unter diesen Halt, dürfte die 24.000er-Marke erneut auf den Prüfstand gestellt werden. Direkt darunter müsste auf die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 23.961) geachtet werden, ehe es um das Vorwochentief bei 23.922 gehen dürfte. Etwas tiefer sollten das Verlaufshoch vom 24. Juni bei 23.813 und das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 Zählern stützend wirken, bevor die 23.500er-Marke mit den beiden März-Tops bei 23.476 Punkten in den Fokus rücken würde.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5Y1H | 21.408,96 | 8,61 | 28,14 EUR |
| Turbo OS | UJ4A4Y | 22.293,85 | 12,54 | 19,32 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UM2PG6 | 27.008,58 | 8,64 | 27,98 EUR |
| Turbo OS | UJ7PJQ | 26.151,70 | 12,43 | 19,47 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 30.07.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Neben dem neuesten ADP-Report gilt der Anlegerblick heute dem Ergebnis der Fed-Sitzung. Erneut werden keine Leitzinssenkungen erwartet, auf der folgenden Pressekonferenz von Notenbankchef Powell dürften sich Börsianer aber Hinweise auf kommende Zinssenkungen erhoffen.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.




