Starke Ergebnisse von Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) und Meta Platforms (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) lassen die US-Futures am heutigen Donnerstag deutlich nach oben steigen, dafür zeigten sich die US-Börsen am gestrigen Mittwoch weniger stark bewegt. Auch, weil die Fed in Sachen Leitzinssenkungen untätig blieb.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Mittwochhandel mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 21.129 Punkte, während der S&P 500 rund 0,1 Prozent auf 6.362 Zähler verlor. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,4 Prozent auf 44.461 Punkte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Donnerstagmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 legte um 1,2 Prozent zu, nachdem die Bank of Japan die Leitzinsen unverändert bei 0,5 Prozent gelassen hatte. In der Region wurden zudem die Auswirkungen des US-Zoll- und Handels-Deals mit Südkorea beobachtet.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Donnerstag dank guter Vorgaben vom US-Tech-Sektor fester. Charttechnisch befindet sich das Barometer laut Aussagen der Helaba-Analysten weiterhin in der Schiebezone unterhalb des Allzeithochs (24.639) und würde um die 21-Tagelinie pendeln. Der niedrige ADX und der seitwärts laufen den RSI würden dies untermauern.
„Wichtig auf der Unterseite erscheint der Bereich unterhalb von 24.000 Punkten in der sich auch die 55-Tagelinie befindet. Sollte diese gebrochen werden, entstünde Abwärtspotenzial zunächst bis 23.620, oder sogar bis zum Juni-Tief bei 23.051. Widerstände zeigen sich ab rund 24.500 bis zur Bestmarke“, heißt es weiter
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der deutsche Leitindex weiter zulegen, sollte es zunächst über das gestrige Tageshoch bei 24.310 gehen. Darüber könnten die Notierungen erneut an den massiven Widerstand (= die obere Begrenzung der Seitwärtsrange) heranlaufen, der nun rund um das Juni-Hoch bei 24.479 entstanden ist. Oberhalb des Vorwochenhochs bei 24.515 wäre schließlich ein Anstieg an das amtierende Rekordhoch bei 24.639 möglich.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung richten sich die Blicke stattdessen wieder auf die beiden Tops vom 21. Mai bzw. vom 30. Juni bei 24.152 und 24.121 Zählern. Fallen die Notierungen unter diesen Halt, dürfte die 24.000er-Marke erneut auf den Prüfstand gestellt werden. Direkt darunter müsste auf die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 23.961) geachtet werden, ehe es um das Vorwochentief bei 23.922 gehen dürfte. Etwas tiefer sollten das Verlaufshoch vom 24. Juni bei 23.813 und das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 Zählern stützend wirken, bevor die 23.500er-Marke mit den beiden März-Tops bei 23.476 Punkten in den Fokus rücken würde.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5Y1H | 21.408,96 | 8,61 | 28,14 EUR |
| Turbo OS | UJ4A4Y | 22.293,85 | 12,54 | 19,32 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UM2PG6 | 27.008,58 | 8,64 | 27,98 EUR |
| Turbo OS | UJ7PJQ | 26.151,70 | 12,43 | 19,47 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 30.07.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Neben den deutschen Juli-Arbeitsmarktdaten blicken Anleger hierzulande heute auf einige europäische Inflationsdaten. Mit dem neuesten Deflator des privaten Konsums erreichen uns in dieser Hinsicht auch aus den USA wichtige Statistiken zu den Teuerungsraten.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.






