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Starke Vorgaben aus Asien hatten dem DAX am heutigen Montag zeitweise zu einem Kursplus von mehr als 1 Prozent verholfen. Anleger hatten sich von der guten Stimmung anstecken lassen. Allerdings wurde ihnen im Laufe des Tages klar, dass sie die Probleme der vergangenen Monate weiterhin beschäftigen werden.

Das war heute los. In China hat man offenbar Gefallen an den Steuersenkungen der Regierung Trump für die US-Wirtschaft gefunden und will nun einen ähnlichen Effekt mithilfe niedrigerer Steuern für die eigenen Bürger erzielen. So etwas freut die Börsen. Allerdings hat man in Peking sicherlich keinen Gefallen an dem von US-Präsident Donald Trump ausgefochtenen Handelsstreit gefunden. Dieser könnte die positiven Auswirkungen niedrigerer Steuern in beiden Ländern zunichtemachen.

Daran könnten Anleger hierzulande gedacht haben, als sie verstärkt Aktien verkauften und den DAX nach einem starken Auftakt zeitweise in die Verlustzone drückten. Außerdem dürften sie sich neben dem Handelsstreit die anderen Unsicherheitsfaktoren wie die italienischen Schulden, den Brexit oder die steigenden Zinsen in Erinnerung gerufen haben. Dass sich der DAX zum Ende des Handels wieder ein Stück stabilisieren konnte, dürfte für viele Marktteilnehmer nur ein schwacher Trost sein.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem die Linde-Aktie (WKN: A2E4L7 / ISIN: DE000A2E4L75). Das Papier profitierte von einem positiven Analystenkommentar und der Nachricht, dass die US-Wettbewerbsbehörde FTC die Fusion des Industriegaseherstellers mit seinem US-Konkurrenten Praxair unter Auflagen genehmigt habe. Die Linde-Aktie schoss daraufhin um fast 8 Prozent in die Höhe, gab in der Folge jedoch einen großen Teil dieser Gewinne wieder ab.

Ein wenig optimistischer Analystenkommentar sorgte dagegen dafür, dass die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) in der Spitze knapp 2 Prozent an Wert einbüßte und am DAX-Ende landete. Damit unterbrach das Papier seine Erholung der vergangenen Tage.

Das steht morgen an. Am morgigen Dienstag werden hierzulande die Erzeugerpreise für den Monat September bekannt gegeben. Darüber hinaus werden weder in Deutschland noch in den USA markrelevante Konjunkturdaten veröffentlicht. Dafür geht die Berichtssaison in die nächste Runde. Zum Beispiel mit den neuesten Quartalszahlen des US-Baumaschinenherstellers Caterpillar.

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