Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Gesamtmarkt in einer ganz schlechten Verfassung. Doch dies störte Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) nur wenig. Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers wehrte sich tapfer, weil sich die Auftragslage beim SDAX– und TecDAX-Unternehmen immer besser entwickelt. Doch was heißt das schon…

Jetzt durfte Nordex verkünden, dass man von OX2, dem größten Projektentwickler in Nordeuropa, Aufträge über vier Projekte aus Finnland mit einer installierten Kapazität von insgesamt 107,4 MW erhalten hat. IKEA Retail Finnland, Teil der INGKA Group, finanziert den Bau mit der Absicht, die Projekte im ersten Quartal 2020 zu erwerben.

Besonders erfreulich aus Unternehmenssicht: Zum Zuge kommen 25 der neuen, speziell für hohe Erträge an Schwach- und Mittelwindstandorten ausgelegten N149/4.0-4.5 Turbinen. Dank dieser Bestätigung weiß man bei Nordex nun, dass sich die Entwicklung der Turbinen gelohnt hat. Ob sich der Kauf der Nordex-Aktie für Anleger derzeit lohnt, bleibt abzuwarten.

FAZIT. Die Nordex-Aktie hat zuletzt mehrere Erholungsversuche unternommen. Diese entpuppten sich jedoch jedes Mal als Strohfeuer. Zumindest scheint das Papier so etwas wie einen Boden erreicht zu haben. Anleger dürften nun abwarten, bis sich eine nachhaltige Erholung der Geschäfte einstellt. Dies dürfte dauern, so dass sich das Papier weiter seitwärts bewegen sollte, was unter anderem Discount-Zertifikat attraktiv macht. Beispielsweise käme ein entsprechendes HVB-Produkt (WKN: HW79WB / ISIN: DE000HW79WB0) infrage.

Wer jedoch ein höheres Risiko nicht scheut oder als Turnaround-Trader unterwegs ist, hat genügend Möglichkeiten. Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich Ihnen ein HVB Mini Future Long auf Nordex (WKN: HX1FZD / ISIN: DE000HX1FZD1) an. Wer aber bei Nordex Short gehen möchte, hat mit einem entsprechenden HVB Mini Future Bear auf die Aktie des TecDAX-Konzerns (WKN: HX3EJH / ISIN: DE000HX3EJH5) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

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[…] kleine Hoffnungsschimmer auf eine Erholung zunichte zu machen. Der Hinweis auf die sich erholende Auftragsentwicklung zieht nicht so recht, wenn das Unternehmen in anderen Bereichen immer wieder mit Horrormeldungen […]