Bildquelle: markteinblicke.de

Eigentlich waren alle Voraussetzungen für einen klassischen Rebound vorhanden – nach den Verlusten der ersten beiden Handelstage schien sich der DAX zu fangen und die (überfällige) Gegenreaktion einzuleiten. In der Spitze kletterten die deutschen Blue Chips sogar bis auf 11.391 Punkte und damit an die Volumenkante heran, die das perfekte Sprungbrett für einen Satz aufwärts abgegeben hätte. Doch es kam anders – im Sog einer schwachen Wall Street krachte der DAX auf ein neues Jahrestief, womit sich die Ausgangslage noch einmal verschlechtert hat. Denn:

Nach den erneuten Kursverlusten rückt ein Test der 11.000er-Marke nun immer näher. Zwar konnten sich die Notierungen mit einem Endstand knapp oberhalb des frischen 2018er-Tiefs bei 11.167 Zählern gerade noch oberhalb der kleinen Volumenkante bei 11.150 behaupten, sobald die Notierungen jedoch diesen Halt verlieren (worauf die schwache Vorbörse bereits hindeutet), muss mit einer Ausweitung der Verkäufe bis 11.000, möglicherweise sogar bis in Regionen um 10.800/10.500 gerechnet werden!

Etwas Luft würden sich die Blue Chips hingegen aus charttechnischer Sicht frühestens oberhalb von 11.375/11.400 verschaffen, zumal erst dann die Schließung der Kurslücke vom Dienstag in Angriff genommen werden könnte. Über das Korrekturtief bei 11.459 hinweg wäre anschließend eine Gegenbewegung bis an die Volumenspitze bei 11.550 vorstellbar.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DS6H41 DS7QQ2
Basispreis 9.800,00 12.275,00
Knock-out-Schwelle 9.800,00 12.275,00
Letzter Handelstag 31.01.2019 31.01.2019
Hebel 8,58 9,14
Kurs1) 13,13 12,23

1)Uhrzeit: 25.10.2018 08:19:25

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: markteinblicke.de

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