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Am heutigen Donnerstagvormittag folgte der DAX zunächst der sehr schwachen Wall Street. An den US-Börsen brachen die Kurse am Mittwoch zuvor regelrecht ein. Als die US-Futures heute jedoch eine Erholung signalisierten und letztlich ein starker Auftakt erfolgte, drehte auch der DAX in die Gewinnzone. Allerdings droht jederzeit ein Rückschlag. Das haben die vergangenen Tage gezeigt. 

Das war heute los. Für das wichtigste deutsche Börsenbarometer ging es heute zeitweise um mehr als 1 Prozent nach oben. Die Marke von 11.300 Zählern konnte zwischenzeitlich überwunden werden. Und dies, obwohl der ifo Geschäftsklimaindex im Oktober weiter gesunken ist. Dieses Mal ging es für den wichtigsten deutschen Konjunkturindikator im Vormonatsvergleich um 0,9 Punkte auf 102,8 Zähler. Angesichts der Handelsstreitigkeiten und anderer Unsicherheitsfaktoren (Brexit, italienische Schulden, höhere Zinsen) haben sich die Konjunkturaussichten weiter eingetrübt, was sich letztlich auch auf die Aktienmärkte überträgt.

Beruhigend wirkte heute die EZB-Sitzung. Insbesondere der Umstand, dass die europäischen Währungshüter die Wirtschaft im Euroraum weiterhin auf einem guten Weg sehen. Zudem wurde bestätigt, dass die Zinsen noch eine ganze Weile auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben sollen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte insbesondre die Continental-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) auftrumpfen. Diese legte zeitweise etwas mehr als 8 Prozent an Wert zu. Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer hatte Anleger in diesem Jahr mit gleich zwei Gewinnwarnungen verärgert. Allerdings entwickelten sich die Geschäfte zuletzt doch besser als befürchtet. Finanzvorstand Wolfgang Schäfer hatte in einem Reuters-Interview gesagt, dass der Konzern im dritten Quartal das selbstgesteckte Ziel beim bereinigten Betriebsergebnis von 700 Mio. Euro deutlich übertreffen konnte.

Deutlich schlechter lief der Tag für Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Die Aktie des Leverkusener Chemie- und Pharmakonzerns verlor zwischenzeitlich etwas mehr als 4 Prozent an Wert. Es waren nicht die einzigen Kursverluste, die Bayer zuletzt verkraften musste. Als Belastungsfaktor erweisen sich immer wieder der übernommene US-Saatguthersteller Monsanto und seine auf Glyphosat basierenden Unkrautvernichtungsmittel.

Das steht morgen an. Die chinesische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal nur noch um 6,5 Prozent. Dies verstärkte die Anlegersorgen vor einer schwächeren Weltkonjunktur. Am morgigen Freitag werden die Wachstumsdaten für die US-Wirtschaft für die Zeit zwischen Juli und September veröffentlicht. Nach einem auf das Jahr hochgerechneten Plus von 4,2 Prozent im zweiten Quartal fragen sich Marktteilnehmer, ob die größte Volkswirtschaft der Welt ihr Wachstumstempo beibehalten konnte. Neben den neuesten BIP-Daten wird zudem das neuste Konsumklima der Uni Michigan veröffentlicht. Hierzulande werden dagegen keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht.

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