Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Zeichen stehen auf Sturm am deutschen Aktienmarkt. Jetzt müssen Anleger sogar darum bangen, dass der DAX nachbörslich unter 11.000 Punkten ins Wochenende geht. Auffällig ist, dass sich über die vergangenen Wochen die Dauer von Erholungsphasen nach Rückschlägen immer weiter verkürzt hat. Die Käufer hat der Mut verlassen.

Aktien wie Wirecard, die zu den Highflyern auf dem Weg nach oben zählten, halten jetzt die rote Laterne. Investoren seilen sich ab und nehmen Gewinne mit. Der Ausverkauf der Aktie der Deutschen Bank ist symbolisch für den Zustand des europäischen Bankensektors.

Die Nervosität wird zusätzlich befeuert durch die Landtagswahlen in Hessen am Sonntag. Das Ergebnis könnte auch die Politik auf Bundesebene in Aufruhr versetzen. Wahlergebnisse am Wochenende hatten im DAX in den vergangenen Jahren immer das Potenzial, am Montag bei Handelsaufnahme für starke Kursbewegungen zu sorgen.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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