Bildquelle: markteinblicke.de

Die Nullzinspolitik der EZB hat Banken in einigen Bereichen das Geschäft ziemlich verhagelt. Neben Negativzinsen für besonders hohe Einlagen sind vor allem Gebühren eine beliebte Methode, neue Einnahmequellen zu erschließen. Lange Zeit wie selbstverständlich kostenlose Leistungen werden nun vergütet. Der Trend wird sogar stärker.

Laut einer aktuellen Studie von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut müssen sich Bankkunden in Deutschland auf noch höhere Ausgaben für Bankgeschäfte einstellen. Demnach will jedes zweite Institut an der Gebührenschraube drehen, um die Einnahmen zu steigern. Geplant seien neben Preiserhöhungen auch die Einführung gänzlich neuer Gebühren.

Dabei können wir froh sein. Im internationalen Vergleich kosten Bankdienstleistungen vergleichsweise wenig. „EU-weit liegt das deutsche Gebührenniveau für Bankgeschäfte im unteren Mittelfeld“, erklärt Tobias Keser, Business Unit Director Banking bei Sopra Steria Consulting.

Also reichlich Luft nach oben für die Großbanken und Kreditgenossenschaften, um an der Gebührenschraube zu drehen. Allerdings dürften sich die Kunden dies auch hierzulande nicht mehr lange bieten lassen. Schließlich nehmen die Alternativen dank des technologischen Fortschritts zu.

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