Nach dem starken Schlussspurt in der Vorwoche, zeigten sich die US-Börsen am gestrigen Montag ein wenig schwächer, auch weil US-Präsident Trump mit der Entlassung von Fed-Gouverneurin Cook, neuen Zolldrohungen gegenüber China und möglichen Zöllen auf Möbelimporte für neue Unsicherheiten gesorgt hatte..
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Montaghandel mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 21.449 Punkte, während der S&P 500 0,4 Prozent auf 6.439 Zähler. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,8 Prozent auf 45.282 Punkte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen weitgehend schwächer. Der Nikkei 225 verlor 0,9 Prozent auf 42.417 Punkte. Auch hier in der Region sorgte US-Präsident Donald Trump mit der Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook für Verunsicherung. Darüber hinaus droht Trump China mit 200-prozentigen Zöllen, falls Peking keine Seltenerdmagnete exportieren würde.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Dienstag schwächer. Die Analysten bei der Helaba verweisen dazu auf die sich fortsetzende Seitwärtsphase der letzten Tage unterhalb der Widerstände um 24.500 und dem Allzeithoch bei 24.639 Zählern.
Die fehlende Aufwärtsdynamik mahne zur Vorsicht, ungeachtet der Tatsache, dass MACD und DMI auf Kauf stehen. „Rücksetzer sollten nicht ausgeschlossen werden. In diesem Falle wäre wohl vor allem die 55-Tagelinie dicht unter der 24.000er Marke von hoher Relevanz. Zuvor ist jedoch die 21-Tagelinie bei 24.133 im Blick zu behalten“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Für neue Impulse auf der Oberseite müsste der DAX über das Vorwochenhoch bei 24.444 ausbrechen und direkt im Anschluss das Juni-Top bei 24.479 überbieten. Zur Bestätigung müsste es anschließend über das aktuelle August-Top bei 24.536 gehen. Gelingt der Sprung über diese Hürde per Tagesschluss, könnte sich danach ein Sprint an das aktuelle Allzeithoch vom 10. Juli bei 24.639 entwickeln. Darüber wären weitere Kursgewinne in Richtung 25.000er-Barriere vorstellbar.
Das Short-Szenario: Unterhalb der Juli-Abwärtstrendgerade könnte es dagegen zu einem Test des Zwischenhochs vom 30. Juni bei 24.121 kommen, bevor die Auffangzone aus der 24.000er-Schwelle mit dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.014) und dem Tief vom 12. August bei 23.940 auf den Prüfstand gestellt werden dürfte. Darunter käme das Verlaufshoch vom 24. Juni bei 23.813 als Haltestelle infrage, ehe das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 stützend wirken sollte. Der nächste Haltebereich wäre anschließend an der 23.500er-Marke bzw. an den beiden markanten März-Tops bei 23.476 zu finden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5E7N | 21.447,21 | 8,58 | 28,31 EUR |
| Turbo OS | UJ4KT9 | 22.343,95 | 12,53 | 19,37 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UM31MA | 27.128,39 | 8,48 | 28,62 EUR |
| Turbo OS | UJ6Z5J | 26.192,44 | 12,59 | 19,28 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 26.08.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag blicken Anleger unter anderem auf die neuesten US-Daten zum Auftragseingang für langlebige Güter.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









