Schwache US-Arbeitsmarktdaten für den Monat August sowie die damit verbundene Aussicht auf Fed-Leitzinssenkungen am 17. September hatten die US-Märkte am Freitag auf neue Intraday-Höchststände gehievt. Es folgten jedoch einige leichte Gewinnmitnahmen. Für den heutigen Montag signalisieren die Futures wiederum leichte Zuwächse.
Heard in New York
Der S&P 500 hatte der Freitaghandel mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 6.481 Punkte beendet, während der NASDAQ Composite nahezu unverändert bei 21.700 Zählern schloss. Neben den schwachen Arbeitsmarktdaten und der Aussicht auf Leitzinssenkungen profitierten einige Tech-Werte von der Euphorie rund um Broadcom (WKN: A2JG9Z / ISIN: US11135F1012) und dem Deal des Halbleiterkonzerns mit dem ChatGPT-Schöpfer OpenAI rund um seine ersten eigenen KI-Chips. In dieser Woche gilt der Blick unter anderem US-Inflationsdaten. Neben den schwachen Arbeitsmarktstatistiken sollten diese eine Zinssenkung am 17. September zementieren.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Montagmorgen weitgehend stärker. Der japanische Nikkei 225 kletterte um 1,5 Prozent auf 43.643 Punkte. Im Fokus stad hier der angekündigte Rücktritt des japanischen Premierministers Shigeru Ishiba, während Investoren mit Blick auf China das zuletzt unter den Erwartungen gebliebene Exportwachstum genauer beäugten.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich zu Beginn der neuen Börsenwoche etwas erholt und bewegt sich in Richtung 24.000-Punkte-Marke. Trotz des leichten Comebacks bereits zum Ende der Vorwoche verwiesen die Analysten bei der Helaba darauf, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer die 100-Tagelinie letztlich aber nicht dauerhaft zurückerobern konnte. Zudem würde das Bild der quantitativen Indikatoren mehrheitlich von Risiken geprägt bleiben.
„MACD und Stochastic liegen unterhalb der Signallinien und der DMI steht auf Verkauf. Hierbei ist aber der unter 20 liegende ADX zu beachten, der auf die monatelange Konsolidierungsphase um die Marke von 24.000 Punkten hinweist. Erste wichtige Hürden sind in Form der gleitenden Durchschnitte zwischen 24.040 und 24.100 zu finden. Unterstützungen zeigen sich bei 23.482 (Vorwochentief) und bei 23.380“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Für neue Aufwärtsimpulse müsste der DAX jetzt den direkten Re-Break an der 100-Tage-Linie (aktuell bei 23.744) vollziehen und damit auch über das Zwischentief vom 2. Juni 23.740 zurückkehren. Darüber sollte dann das Tageshoch vom Freitag bei 23.855 überboten werden, ehe sich ein Sprint an das Tief vom 12. August bei 23.940 bzw. an die 24.000er-Barriere entwickeln könnte. Oberhalb der Tausendermarke würde dann die kurzfristige 50-Tage-Linie (24.081) warten.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite ist die erste Haltezone dagegen wieder an der 23.500er-Marke mit den beiden markanten März-Tops bei 23.476 zu finden. Verliert der DAX diesen Halt, dürften das August-Tief bei 23.381 und/oder das Zwischentief vom 23. Mai bei 23.275 angesteuert werden. Kommt es anschließend zu einer Schließung des offenen Gaps vom 24. Juni, wäre dabei auch ein Dip an die runde 23.000er-Schwelle möglich.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5K1A | 20.832,68 | 8,35 | 28,35 EUR |
| Turbo OS | UJ4FGQ | 21.751,46 | 12,33 | 19,20 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UM07ZM | 26.475,02 | 8,37 | 28,27 EUR |
| Turbo OS | UJ4VE9 | 25.553,89 | 12,39 | 19,09 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 08.09.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande schauen Anleger heute Morgen auf die Produktion im produzierenden Gewerbe. Diese ist laut Angaben des Statistischen Bundesamtes im Monat Juli um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Im weiteren Wochenverlauf steht die nächste Sitzung der EZB im Fokus, während Anleger am Donnerstag in den USA auf die neuesten Verbraucherpreise schauen werden.
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