Bildquelle: Credit Suisse Group

Die Credit Suisse (WKN: 876800 / ISIN: CH0012138530) hat am Donnerstag ihre Zahlen für das 3. Quartal 2018 vorgelegt. Die Bank konnte den Gewinn steigern und die Kosten senken. CEO Tidjane Thiam sieht darin einen Beleg für seine Strategie.

Wachsender Gewinn

Die Credit Suisse erzielte den 10. Quartalsgewinn in Folge und erzielte zum achten Mal in Folge ein Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal. Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg auf CHF 856 Mio. um 38% im 3. Quartal 2018 gegenüber dem 3. Quartal 2017. Damit erzielt sie den höchsten bereinigten Gewinn in einem 3. Quartal seit dem Jahr 2014. Zudem verzeichnete die Bank einen bereinigten Vorsteuergewinn von CHF 3,3 Mrd. für die ersten neun Monate 2018 und damit eine Steigerung um 53% ggü. dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Bank konnte außerdem den Aktionären zurechenbaren Reingewinn auf CHF 424 Mio. steigern. CEO Tidjane Thiam nennt das ein „beachtliches Ergebnis“ in der Medienmitteilung vom 1. November.

Sinkende Kosten

Die Nettoerträge gingen zwar im 3. Quartal um 2% auf CHF 4,9 Mrd. zurück (ggü. dem Vorjahresquartal), die Bank konnte jedoch ihre Kosten schneller senken. Die operativen Ausgaben sanken um 8,5% auf ca. CHF 4,2 Mrd. ggü. dem Vorjahresquartal. Im laufenden Jahr hat die Bank ca. CHF 4 Mrd. an Kosten eingespart. Dies sind somit die niedrigsten bereinigten Kosten in einem Quartal in den letzten fünf Jahren. Die Bank ist daher auf gutem Weg, das für Ende 2018 angestrebtes Ziel einer bereinigten operativen Kostenbasis von unter CHF 17 Mrd. zu erreichen. Dennoch bleibt der tatsächliche Verlauf abzuwarten.

Dank der Fortschritte, die die Bank mit ihren Restrukturierungsprogramm bereits erzielt hat, geht sie davon aus, dass sie auf einem guten Weg ist, um ihr für 2018 angestrebtes Ziel kumulierter Netto-Kosteneinsparungen von über CHF 4,2 Mrd. zu erreichen sowie 2019 und darüber hinaus von der positiven operativen Effizienz zu profitieren.

Ausbau des Vermögensverwaltungsgeschäfts

Die Bank erzielte hohe Mittelzuflüsse im Vermögensverwaltungsgeschäft für das 3. Quartal 2018 mit CHF 10,3 Mrd. an Netto-Neugeldern im Berichtsquartal. Zudem erzielte sie einen Anstieg der Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 14,8 Mrd. im Vermögensverwaltungsgeschäft und im Asset Management für das Berichtsquartal um 29% (im Vorjahresvergleich). Das gesamte verwaltete Vermögen wuchs auf CHF 1,4 Mrd. per Ende des 3. Quartals 2018.

Der Nettoertrag im Investment Banking & Capital Markets stieg um 15% auf USD 534 Mio. ggü. dem Vorjahresquartal, während die Branche in der Gesamtbetrachtung einen Rückgang von 5% verzeichnete. Grund dafür war eine starke Position in den Bereichen Fusionen und Übernahmen sowie in den Eigenkapitalmärkten und eine erfolgreiche Umsetzung der 2015 festgelegten Strategie…

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Credit Suisse Group

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