Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Nachdem der deutsche Aktienmarkt seine Gewinne am Freitag nicht verteidigen konnte, haben sich die Käufer erst einmal wieder zurückgezogen. Zu hoch erscheint vielen Anlegern die Gefahr, sich zu Beginn einer bewegenden Handelswoche mit einem Einstieg in den Markt die Finger zu verbrennen. Denn die jetzt eingekehrte Ruhe könnte auch die vermeintliche vor dem Sturm sein und die Korrektur ihr Finale noch nicht erlebt haben.

Dass Apple erst den Ausweis der Verkaufszahlen für iPhones stoppen möchte und dann auch noch das Gerücht aufkommt, dass die Produktionsziele für das neue iPhone XR gekappt wurden, sind das keine Nachrichten, die für Euphorie am Gesamtmarkt sorgen.

Trump, hohe Zinsen und der Ausblick auf die Gewinnsituation der Unternehmen 2019 drücken auf die Stimmung. Vor den morgigen Zwischenwahlen und dem nächsten geldpolitischen Rechenschaftsbericht der US-Notenbank am Donnerstag will sich niemand wirklich zu weit aus dem Fenster lehnen. Die Sorgen über den Welthandel lasten auf der Anlegerstimmung.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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