Der Montag an der Börse

Warten auf die Fed | KI-Euphorie hält an

Bildquelle: markteinblicke.de

An den US-Börsen zeichnet sich ein positiver Start in die neuen Woche ab. Die Montags-Futures sind leicht positiv, während sich die wichtigsten US-Indizes zum Ende der Vorwoche uneinheitlich präsentiert hatten. Im Fokus wird dabei die Fed stehen.

Heard in New York

Die Stärke bei einigen Tech-Titeln verhalf dem NASDAQ Composite am Freitag zu einem Plus von 0,4 Prozent auf 22.141 Punkte, während der S&P 500 rund 0,1 Prozent auf 6.584 Zähler verlor. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,6 Prozent auf 45.834 Punkte.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montagmorgen uneinheitlich. In Japan blieben die Märkte feiertagsbedingt geschlossen, während der südkoreanische KOSPI auf einen neuen Rekordstand klettern konnte. Anleger feierten den Umstand, dass die Regierung ihre Steuererhöhungspläne zurücknahm. Aus China erreichten uns wiederum enttäuschende Konjunkturdaten.

Im August legte der Einzelhandelsumsatz lediglich um 3,4 Prozent zu, nach 3,7 Prozent im Vormonat. Außerdem wurde ein Wert von +3,9 Prozent erwartet. Die Industrieproduktion wuchs wiederum nur um 5,2 Prozent, gegenüber Schätzungen von 5,6 Prozent. Es war zudem das schwächste Wachstum seit August 2024.

So steht´s um den DAX

Der DAX startet leicht positiv in die neue Börsenwoche. Allerdings verweisen die Analysten bei der Helaba darauf, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer zuletzt daran gescheitert sei, sich oberhalb der 100-Tagelinie zu etablieren. Diese würde heute Widerstand bei 23.851 bieten.

„Eine erneute Kursschwäche kann nicht ausgeschlossen werden. So stehen MACD und DMI auf Verkauf und der ADX zieht an. Noch ist der Wert von 20 aber nicht übersprungen worden. Haltemarken zeigen sich an den jüngsten markanten Tiefs bei 23.483 und 23.381 sowie bei 23.052“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 15.09.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Um neue Impulse auf der Oberseite freizusetzen, sollten die heimischen Blue Chips jetzt per Tagesschluss über den mittelfristigen GD100 (aktuell bei 23.851) zurückkehren und danach auch das Vorwochenhoch bei 23.884 hinter sich lassen. Darüber könnte sich dann ein Sprint an die 24.000er-Barriere entwickeln, die zusammen mit der kurzfristigen 50-Tage-Linie (24.070) und dem Top vom 30. Juni bei 24.121 einen Bremsbereich bildet. Gelingt der Sprung über diese Hürden, wären weitere Kursanstiege bis in den Bereich des Tops vom 22. August (24.444) bzw. des Juni-Hochs bei 24.479 denkbar.

Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung können die ersten Haltestellen am Vorwochentief (23.563) sowie an der 23.500er-Marke angetragen werden, die unverändert mit dem bisherigen September-Tief (23.483) und den beiden März-Tops (23.476) eine Auffangzone bildet. Etwas tiefer sollten das August-Tief bei 23.381 und das Zwischentief vom 23. Mai bei 23.275 stützend wirken, ehe das offene Gap vom 24. Juni mit der 23.000er-Schwelle in den Fokus rücken würde.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UJ5YZT 20.946,80 8,55 27,75 EUR
Turbo OS UJ4DAK 21.815,31 12,42 19,10 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UM07ZM 26.466,91 8,57 27,65 EUR
Turbo OS UJ9WH8 25.588,62 12,55 18,88 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 15.09.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Neben den chinesischen Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schauen Anleger heute Nachmittag unter anderem auf den Empire State Produktionsindikator für den Monat September. Das Wochenhighlight stellt die Fed-Leitzinsentscheidung am Mittwochabend dar.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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