Bildquelle: Pressefoto Apple

Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) hat die Anlegergemeinde mit der Prognose für das Weihnachtsquartal und vor allem mit dem zukünftigen Verzicht auf den Ausweis genauer iPhone-Absatzstatistiken verärgert. Allerdings sollte diese Verärgerung nicht allzu lange anhalten.

In den vergangenen Jahren hat Apple eine beeindruckende Erfolgsgeschichte hingelegt. Anfang August kletterte der Konzern mit dem Apfel im Logo als erstes privates Unternehmen beim Börsenwert über die Marke von 1 Billion US-Dollar. Allerdings gab es immer wieder vereinzelte Stimmen, die dem iPhone-Konzern ein baldiges Ende der Glückssträhne prophezeiten. Zum Beispiel, weil sich die iPhones nicht mehr so gut verkaufen würden wie früher. Bisher behielten die Zweifler nicht Recht. Doch nun sehen sie ihre Chance erneut.

Apple wagt es, in Zukunft auf einen quartalsweisen Ausweis der Verkaufszahlen seiner Smartphones, iPads oder Mac-Computer zu verzichten. Vor allem in Hinblick auf die Smartphone-Verkäufe ist diese Ankündigung für die Anlegergemeinde eine große Enttäuschung gewesen. Schließlich war der Blick auf die neuesten iPhone-Absätze in Zusammenhang mit jedem Apple-Quartalsbericht das ganz große Highlight. Andere Kennzahlen wurden gerne übersehen. Schließlich bleibt das iPhone das mit Abstand wichtigste Produkt für Apple. Allerdings sollte sich die Aufregung rund um den Verzicht auf den Ausweis der iPhone-Absatzzahlen bald legen.

Schließlich hat Apple mit seinem jüngsten Zahlenwerk einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es beeindruckende Ergebnisse liefern kann. Zwischen Juli und September lagen die konzernweiten Umsatzerlöse bei 62,9 Mrd. US-Dollar. Ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Und ein noch imposanterer Wert, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Unternehmen handelt, das auf Sicht von 12 Monaten Umsatzerlöse in Höhe von 266 Mrd. US-Dollar erzielt hat. Die Gewinnentwicklung fiel zuletzt sogar noch beeindruckender aus. Unter dem Strich blieben im September-Quartal 14,1 Mrd. US-Dollar übrig und damit knapp 32 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Zudem schafft es Apple immer mehr, Geschäfte abseits des Smartphone-Verkaufs zu generieren. Der Umsatz mit Dienstleistungsangeboten erreichte zuletzt einen neuen Höchststand. Das heißt jedoch nicht, dass das iPhone am Ende ist. Fans zeigen sich immer wieder bereit, die hohen Preissteigerungen mitzugehen. Wie gut also, dass Apple rechtzeitig für das anstehende Weihnachtsgeschäft neue Modelle präsentiert hat. Das iPhone Xs und iPhone Xs Max weisen All-Screen Designs sowie Bildschirmgrößen von 5,8″ und 6,5″ auf. Das iPhone Xr mit einem 6,1-Zoll Liquid Retina Display soll wiederum ein Einsteigermodell. Dass Apple ein Smartphone für 849 Euro als Einsteigermodell bezeichnen kann zeigt, wie begehrt die iPhones immer noch sind.

Wer bullish eingestellt ist, sich jedoch nicht gleich die Apple-Aktie ins Depot holen möchte, kann auf entsprechende Long-Produkte wie das Faktorzertifikat 5x Long auf Apple von Morgan Stanley (WKN: MF1HAW / ISIN: DE000MF1HAW5) zurückgreifen.

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