Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die heutige Erholung am deutschen Aktienmarkt fußt auf der Hoffnung, der Wahlentscheid der Amerikaner könne Donald Trump berechenbarer machen. Aber es genügt nur ein neuer, unfreundlicher Tweet des US-Präsidenten, um diese Hoffnungen wie eine Seifenblase zerplatzen zu lassen.

Fakt ist, dass Demokraten wie Republikaner im Sommer ein Gesetz zur wirtschaftlichen Eindämmung Chinas verabschiedet haben. Es ist also im Interesse der Mehrheit der amerikanischen Abgeordneten, den Druck auf China aufrechtzuerhalten. Es dürfte sich hinsichtlich Chinas also nicht allzu viel ändern, zumal bis zu einer Lösung des Konflikts noch Monate mit harten Verhandlungen vergehen könnten.

Die Belastungsfaktoren für die Börse – hohe Zinsen, Zollstreit, Konjunkturschwäche der Schwellenländer, teures Öl – sind nach der Wahl die gleichen wie vor den Wahlen.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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