Der Donnerstag an der Börse

Gewinnmitnahmen an der Wall Street | Verwirrung im DAX

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Börsen präsentierten sich zur Wochenmitte ein wenig schwächer. Zu den Gründen gehörten erneut leichte Gewinnmitnahmen sowie die Folgen der Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, wonach die Aktienmärkte hoch bewertet seien.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Mittwochhandel mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 22.497 Punkte, während der S&P 500 0,3 Prozent auf 6.637 Zähler verlor. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,4 Prozent auf 46.121 Zähler.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Donnerstagmorgen weitgehend fester. Die Bewegungen hielten sich aber nach den leichten Verlusten an der Wall Street eher in Grenzen. Der japanische Nikkei 225 kletterte dabei um 0,3 Prozent auf 45.754 Punkte.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigt sich am Donnerstag erneut wenig bewegt. Entsprechend verweisen die Analysten bei der Helaba darauf, dass das technische Bild weiterhin unklar sei. MACD und Stochastic würden sich wieder gen Norden richten, der DMI aber stünde auf Verkauf, wobei der ADX an der Marke von 20 an Schwung verloren habe und darunter gesunken sei.

„Zudem war auffällig, dass der Leitindex zuletzt wiederholt mit dem Versuch scheiterte, die 21-Tagelinie dauerhaft zu überwinden und Kurs in Richtung 23.800 und darüber zu nehmen. Der 21-Tagedurchschnitt erzeugt heute bei 23.695 Widerstand. Darüber zeigen sich die 100-Tagelinie bei 23.914 und die 55-Tagelinie bei 23.986. Unterstützungen machen wir am letzten Tief aus (23.285), bevor Raum besteht für eine Abschwächung bis 23.052“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 25.09.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Steigen die Notierungen auf Schlusskursbasis über das Tageshoch vom vergangenen Freitag (23.785), wäre danach ein Sprint an die mittelfristige 100-Tage-Linie (aktuell bei 23.914) möglich. Direkt darüber müsste anschließend auch der kurzfristige GD50 (23.966) mit der 24.000er-Barriere überboten werden, um einen Hochlauf an das Top vom 30. Juni bei 24.121 lancieren zu können. Die nächsten Hürden wären dann am Mai-Hoch bei 24.326 und am Juni-Top bei 24.479 zu finden.

Das Short-Szenario: Dreht der DAX dagegen wieder nach unten ab, müsste weiterhin auf die 23.500er-Marke und auf die beiden März-Tops bei 23.476 geachtet werden. Verlieren die Kurse diesen Halt und fallen auch unter das August-Tief bei 23.381 zurück, dürfte im Anschluss das bisherige September-Tief bei 23.285 mit dem Tief vom 23. Mai bei 23.275 Punkten angesteuert werden. Kommt es dort zu weiteren Abgaben, wäre ein Rücksetzer an die runde 23.000er-Marke und/oder bis zur langfristigen 200-Tage-Linie (aktuell bei 22.783) nicht mehr auszuschließen.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5X7H 20.898,42 8,45
Turbo OS UJ4FGQ 21.807,25 12,48
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ78GN 26.484,17 8,49
Turbo OS UJ4VDX 25.584,73 12,51

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 25.09.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Während Anleger in den USA auf die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten schauen werden, steht hierzulande das GfK Konsumklima im Fokus. Dabei wurde der Abwärtstrend zuletzt gestoppt.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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