An den US-Börsen waren auch am gestrigen Donnerstag leichte Gewinnmitnahmen zu beobachten, während die Anleihenkurse moderat angestiegen waren. Investoren schrauben angesichts anhaltend guter US-Konjunkturdaten ihre Erwartungen an das Tempo der Leitzinssenkungen etwas zurück.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Donnerstaghandel mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 22.384 Punkte, während der S&P 500 0,5 Prozent auf 6.604 Zähler zurücksetze. Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,4 Prozent auf 45.947 Zähler. Heute wird es wieder einmal im Hinblick auf die Fed und das Thema Inflation spannend. Schließlich werden die August-PCE-Daten veröffentlicht.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 0,7 Prozent auf 45.439 Punkte, während Pharmawerte zu den größten Verlierern gehörten. US-Präsident Donald Trump hatte in einem Beitrag auf Truth Social 100-prozentige Zölle auf Arzneimittelimporte angekündigt.
So steht´s um den DAX
Auch zum Ende dieser Woche zeigt sich der DAX wenig bewegt, während Anleger auf US-Inflationsdaten warten. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass mit Kursen unterhalb der Durchschnittslinien beim DAX die Risiken auf der Unterseite dominant bleiben würden und als Unterstützung nun das letzte Impulstief bei 23.285 Punkten fungieren würde. „Oberhalb der 21-Tagelinie, die heute bei 23.670 verläuft, gibt es Widerstände an den 100- und 55-Tagedurchschnitten bei 23.916 bzw. 23.970“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Können die Notierungen die Erholungstendenzen vom gestrigen Nachmittag auf die heutige Sitzung übertragen, müsste es jetzt im ersten Schritt über das bisherige Wochenhoch bei 23.737 gehen. Direkt darüber sollte auch das Tageshoch vom vergangenen Freitag bei 23.785 überboten werden, um einen Vorstoß an die mittelfristige 100-Tage-Linie (aktuell bei 23.916) zu ermöglichen. Gelingt der Sprung über die Trendlinie, würden nur wenig höher der kurzfristige GD50 (23.949) und die 24.000er-Barriere warten. Oberhalb des Tops vom 30. Juni bei 24.121 wäre schließlich mit weiteren Anstiegen in Richtung des Mai-Hochs bei 24.326 und des Juni-Tops bei 24.479 zu rechnen.
Das Short-Szenario: Fällt der DAX dagegen unter die 23.500er-Marke und die beiden März-Tops bei 23.476 zurück, könnte es zu einem Test des gestrigen Tagestiefs mit dem August-Tief bei 23.381 kommen. Unterhalb des bisherigen September-Tiefs bei 23.285 würden dann die 23.000er-Marke und im Anschluss auch der langfristige GD200 (22.799) in den Fokus rücken.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5T26 | 20.821,58 | 8,54 |
| Turbo OS | UJ335B | 21.697,88 | 12,49 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UJ7297 | 26.354,66 | 8,47 |
| Turbo OS | UJ5C08 | 25.452,93 | 12,52 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 26.09.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag steht vor allem der August-Deflator des privaten Konsums in den USA im Fokus. Grund dafür ist der Umstand, dass die Fed diesen gerne zur Einschätzung der Inflation verwendet. Die Wall Street rechnet im Hinblick auf die August-PCE-Daten mit einem Anstieg des Gesamtindex um 10 Basispunkte auf +2,7 Prozent, während der Kernindex laut Schätzungen unverändert bei +2,9 Prozent bleiben dürfte.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








