Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Neben hausgemachten Problemen wie zu teuer erachtete Zukäufe einiger DAX-Unternehmen ist auch die Nervosität ob der vielen noch ungelösten politischen Probleme weiterhin spürbar. Italien und Brexit bleiben im Fokus der europäischen Investoren, und die Zukunft der Politik in Washington nach den Zwischenwahlen steht weiter nicht nur im Blick der US-Anleger.

Mittel- bis langfristig könnten der Wahlausgang in den USA aber durchaus ein Hoffnungsschimmer sein, dass sich der Protektionismus von Donald Trump aufweicht und sich die Spannungen auf den verschiedenen bilateralen Ebenen legen und wieder mehr Miteinander anstatt Gegeneinander im Welthandel stattfindet. Das würde dann auch einigen Druck von den Börsen nehmen.

Noch hat der deutsche Aktienmarkt die Möglichkeit, über der Marke von 11.050 Punkten einen mittelfristigen Boden auszubilden und sich in Richtung 12.000 Zähler zu bewegen. Saisonal ist die Phase von November bis Januar die stärkste des Börsenjahres, so dass in den kommenden Wochen durchaus Schnäppchenjäger ihre Chance nutzen und sich Aktien ins Depot legen könnten.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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