Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem sich die Kurse im DAX in den vergangenen Tagen jeweils relativ deutlich in eine Richtung bewegt hatten, erlebten Investoren am heutigen Mittwoch eine Achterbahnfahrt. 

Das war heute los. Nach einem schwachen Handelsauftakt rutschte der DAX in der Spitze um knapp 1,4 Prozent ins Minus, konnte sich in der Folge jedoch auch dank eines positiven Handelsauftakts an der Wall Street in die Gewinnzone kämpfen. Die Kursgewinne von 0,8 Prozent konnten jedoch nicht lange verteidigt werden.

Für Verunsicherung dürften die deutschen BIP-Daten für das dritte Quartal gesorgt haben. Zwischen Juli und September schrumpfte die deutsche Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Es war der erste Rückgang seit 2015. Auch wenn dazu vor allem die Autoindustrie und die negativen Effekte aus der Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP beigetragen hatten, ist ein solcher Rückgang kein gutes Zeichen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich die E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) an die Indexspitze setzen. Das Kursplus lag zeitweise bei rund 6 Prozent. Der Energieversorger hatte Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monaten im Geschäftsjahr 2018 präsentiert. Anleger zeigten sich unter anderem von dem Anstieg des bereinigten EBIT nach neun Monaten um 11 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro angetan. Zudem kommt die mit RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) vereinbarte innogy-Aufteilung zwischen den beiden Konzernen voran.

Auch RWE hatte seine neuesten Geschäftszahlen präsentiert. Diese konnten Anleger ebenfalls zufriedenstellen, obwohl das Unternehmen aufgrund einer geringeren Stromerzeugung im Bereich Braunkohle und Atomenergie zuletzt mit deutlichen Ergebnisrückgängen fertig werden musste. Für die RWE-Aktie reichte es trotzdem für ein zwischenzeitliches Kursplus von 3 Prozent.

Mit einem Kursminus von mehr als 7 Prozent war die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) dagegen der größte DAX-Verlierer des Tages. Dabei hatte sich der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München in Bezug auf seine 2018er-EBITDA-Ziele noch einmal optimistischer gezeigt. Allerdings scheint die Prognoseanhebung von 530 bis 560 Mio. Euro auf 550 bis 570 Mio. Euro Anlegern immer noch zu bescheiden zu sein.

Das steht morgen an. Hierzulande werden keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Aus den USA erreichen uns dagegen am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.  Zudem steht die Bekanntgabe der Oktober-Einzelhandelsumsätze auf dem Programm. Darüber hinaus werden der Empire State Produktionsindikator (November) und der Philly-Fed-Index (November). Dies ist aber noch nicht alles.

Die Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP hat die Autoverkäufe in Europa zuletzt ordentlich durcheinandergebracht. Am morgigen Donnerstag wird der Branchenverband ACEA die Verkaufszahlen für den Monat Oktober veröffentlichen. Neben den Autoherstellern dürften auch auf Unternehmensseite auch die neusten Quartalsergebnisse bei Henkel und Walmart interessant sein.

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