Bildquelle: Pressefoto Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

Lange Zeit galten Aktien von europäischen Fußball-Vereinen als reine Spielerei der Fans und nicht als seriöse Investments. Diese Zeiten sind längst vorbei. Fußball ist ein Milliardengeschäft, das den gesamten Globus erfasst hat. Entsprechend sind auch die Vereine professioneller denn je und bereit, von den unzähligen Einnahmequellen zu profitieren.

Borussia Dortmund auf dem Vormarsch 

Am 10. November stand in der Fußball-Bundesliga das Spitzenspiel der Saison auf dem Programm. Tabellenführer Borussia Dortmund (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) empfing den amtierenden Meister FC Bayern München im heimischen Signal-Iduna-Park. Wie so häufig in den vergangenen Wochen unter dem neuen Trainer Lucien Favre spielte der BVB furios auf und schaffte es den bayerischen Erzrivalen mit einer Niederlage von 3:2 nach Hause zu schicken. In der Tabelle vergrößerte sich der Abstand der Dortmunder zum Dauermeister der Fußball-Bundesliga der vergangenen Jahre auf sieben Punkte. In diesem Jahr könnte der Titel nach Dortmund gehen, nachdem ihn die Bayern sechs Mal in Folge gewinnen konnten. Der Sieg des BVB machte sich auch am Aktienmarkt bemerkbar. Anleger zeigten sich begeistert und verschafften der Aktie des einzigen an der Börse notierten Fußballverein Deutschlands den Sprung auf ein neues Rekordhoch. Bereits in den Wochen und Monaten zuvor legte die BVB-Aktie einen steilen Anstieg hin.

Schließlich hatte der Verein in der laufenden Saison nicht nur in der heimischen Bundesliga, sondern auch in der Champions League sportlich überzeugt. Diese Erfolge befeuerten auch die Kursrallye der BVB-Aktie. Allerdings läuft es bei Borussia Dortmund auch in finanzieller Hinsicht gut. Dies zeigt ein Blick auf die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2017/18 (Ende Juni), als es sportlich gar nicht gut lief. Der Umsatz schoss dank sehr hoher Transfererlöse bei Spielerverkäufen um 32,1 Prozent auf den Rekordwert von 536,0 Mio. Euro. Auch ohne diese Erlöse lief es rund. Dies soll in Zukunft auch so bleiben. Bis zum Jahr 2025 will der BVB die Umsatzmarke von 500 Mio. Euro abseits der Transfereinnahmen geknackt haben. Dank solcher finanzieller Erfolge und der Aussicht auf Titelgewinne in der laufenden Saison sollte die BVB-Aktie ihre jüngste Rekordjagd fortsetzen können. Allerdings sind die Dortmunder nicht der einzige börsennotierte Fußballverein Europas.

In einem Topf 

Der italienische Serienmeister Juventus Turin und der englische Rekordmeister Manchester United haben in den vergangenen Jahren auch auf internationaler Ebene für Furore gesorgt. Während bei Manchester United derzeit der charismatische Trainer José Mourinho für mediale Aufmerksamkeit sorgt, konnte Juventus Turin vor der Saison für einen Coup sorgen und den mehrmaligen portugiesischen Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid weglotsen. Auch die Aktien dieser beiden Vereine haben dank der sportlichen und finanziellen Erfolge der Clubs deutliche Kurssteigerungen erfahren.

Es dürften nicht die letzten gewesen sein. Gemeinsam mit Vereinen wie AS Rom, Fenerbache Istanbul und anderen sind Borussia Dortmund und Manchester United im Solactive Football Clubs Index zusammengefasst. Zertifikateanbieter wie Morgan Stanley haben diesen Fußball-Index für Anleger investierbar gemacht, indem sie passende Zertifikate aufgelegt haben. Dazu gehört auch ein Faktorzertifikat mit der ISIN: DE000MF3GSG8. Der Faktor/Hebel dieses Zertifikats liegt bei 4. Dies bedeutet, dass der Anleger die Möglichkeit hat, mit dem Faktor 4 überproportional an steigenden Kursen des Football Clubs Index zu partizipieren.

Bildquelle: Pressefoto Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

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