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Am heutigen Montag hielt sich der DAX trotz der vielen Unsicherheitsfaktoren lange Zeit im Bereich seines Vortagesschlusses auf. Im späten Handel wurde das Minus jedoch größer.

Das war heute los. Als Belastungsfaktoren sind immer noch die Dauerbrenner Handelsstreit, italienische Schulden, Konjunkturabschwächung und steigende Zinsen auszumachen. Aus aktuellem Anlass ist es jedoch der Brexit, der Anlegern die meisten Sorgen bereitet und eine Kurserholung im DAX verhindert. London und Brüssel haben sich auf einen Brexit-Kompromiss verständigt. Es ist jedoch alles andere als sicher, dass Premierministerin Theresa May diesen durch das Parlament bekommt. Es könnte sogar sein, dass sie gar nicht mehr lange im Amt bleibt. Der Druck aus den eigenen Reihen ist enorm.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte heute unter anderem die Volkswagen-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Diese legte zeitweise ein Kursplus von etwas mehr als 3 Prozent hin. Grund für die gute Stimmung waren gleich zwei positive Analystenkommentare. Außerdem bestätigte der Konzern seine mittelfristigen Ziele. 2020 soll die bereinigte operative Rendite konzernweit ähnlich wie in diesem Jahr bei 6,5 bis 7,5 Prozent liegen und bis 2025 auf 7 bis 8 Prozent ansteigen. Und trotzdem soll kräftig in neue Technologien und viele neue Modelle investiert werden.

Einen regelrechten Einbruch erlebte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Im späten Handel stürzte das Papier um mehr als 7 Prozent in die Tiefe. Und dies trotz eines positiven Analystenkommentares. Als Belastungsfaktor wirkte sich vor das Unterschreiten einiger wichtiger Chartmarken beim Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München aus.

Das steht morgen an. Am morgigen Dienstag werden die deutschen Erzeugerpreise für den Monat Oktober veröffentlicht. In den USA steht wiederum der Immobilienmarkt im Fokus. Anleger werden die Baubeginne und Baugenehmigungen im Blick haben. Aus Unternehmenssicht dürften Investoren auf BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) schauen. Der Chemiekonzern hat zu seinem Capital Markets Day nach Ludwigshafen geladen. Dieser erstreckt sich über zwei Tage.

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