Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) kann es Anlegern derzeit einfach nicht recht machen. Selbst optimistische Aussichten auf das Geschäftsjahr 2019 können offenbar nicht helfen. Vielleicht findet sich doch etwas, das den Kurs der Wirecard-Aktie aus seinem Zwischentief holt.

Vor kurzem hatte der DAX-Neuling seine 2018er-EBITDA-Prognose von 530 bis 560 Mio. Euro auf 550 bis 570 Mio. Euro angehoben. Dies war Anlegern nicht gut genug. Das nun für 2019 in Aussicht gestellte Ergebnis von 740 bis 800 Mio. Euro ist es offenbar auch nicht. So stürzte die Wirecard-Aktie am Dienstag regelrecht ab. Allerdings gibt es noch genügend Marktteilnehmer, die an eine Wende glauben.

Zum Beispiel bei der Baader Bank. Andernfalls hätten die Analysten dort nicht das „Buy“-Rating für die Wirecard-Aktie und das Kursziel für den TecDAX-Wert von 198,00 Euro bestätigt. Bei der HSBC ist man sogar noch deutlich optimistischer. Dort traut man der Wirecard-Aktie einen Sprung auf 240,00 Euro zu. Damit wurde das Kursziel sogar um 5 Euro erhöht. Bei diesem Kursziel würde sich derzeit fast ein Kursverdopplungspotenzial ergeben. Natürlich bleibt es bei der „Buy“-Einschätzung.

FAZIT. Die steile Kursrallye, die die Wirecard-Aktie im September 2018 letztlich in den DAX brachte, schien ähnlich übertrieben gewesen zu sein, wie nun auch der Kurssturz übertrieben zu sein scheint. Unbestritten bleiben jedoch die Wachstumsaussichten für den Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München. Schließlich stehen wir erst am Anfang einer Revolution der weltweiten Bezahlsysteme.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Wirecard-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des noch TecDAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX1TB5 / ISIN: DE000HX1TB56) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX39B4 / ISIN: DE000HX39B40) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Wirecard-Aktie zu setzen.

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