Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bank

Immer wenn es so aussieht, als könnte die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) zu einer Erholung ansetzen, kommt irgendetwas dazwischen. Nun sind es die möglichen Verstrickungen in einen Geldwäsche-Skandal und das turbulente Börsenumfeld, die die Stimmung belasten.

Zumindest konnte die Deutsche-Bank-Aktie am Mittwoch etwas Boden gut machen, nachdem das Papier des einstigen deutschen Vorzeigeinstituts am Dienstag mit einem Kursminus von knapp 5 Prozent aus dem Handel gegangen und zwischendurch sogar auf ein neues Rekordtief gefallen war. Dabei wollte die Deutsche Bank mit der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen so etwas wie Aufbruchstimmung verbreiten.

Die Rechtsrisiken wurden zuletzt reduziert. Zudem sprach Konzernchef Christian Sewing davon, dass man nun die Kosten im Griff hätte. Außerdem würde man über das Kapital verfügen, um wieder wachsen zu können. Und dann ist da natürlich die Sache mit dem ersten Jahresgewinn seit 2014. Half alles nichts. Die Deutsche-Bank-Aktie hat seit Anfang 2018 rund 49 Prozent an Wert verloren.

FAZIT. Die Deutsche Bank wird ihre juristischen Probleme offenbar nicht los. Allerdings ist es nicht so, dass es überhaupt keine Fortschritte bei der Aufarbeitung früherer Sünden gegeben hätte. Zudem können sich Schnäppchenjäger und Turnaround-Trader nach den deutlichen Kursverlusten im Fall der Deutsche-Bank-Aktie austoben. Darüber hinaus muss auch die EZB irgendwann die Leitzinsen anheben, was den europäischen Banken helfen würde.

Anleger, die auf das Long-Szenario setzen wollen, können dies mit einem Long Mini Future auf die Aktie der Deutschen Bank (WKN: VA8822 / ISIN: DE000VA88222) gehebelt umsetzen. Wer dagegen short gehen möchte, hat mit einem Short Mini Future auf die Aktie der Deutschen Bank (WKN: VA7E5X / ISIN: DE000VA7E5X0) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

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