Bildquelle: markteinblicke.de

Die Preise für Wohnimmobilien haben in den letzten Monaten im bundesdeutschen Durchschnitt nur leicht und relativ gleichmäßig zugelegt. Dies teilte der EUROPACE-Plattform-Betreiber mit.

Im Oktober war laut der aktuellen Auswertung des EUROPACE-Hauspreis-Index EPX der Anstieg über die drei Segmente Eigentumswohnungen (+1,55 Prozent), neue Ein- und Zweifamilienhäuser (+0,96 Prozent) und Bestandshäuser (+0,99 Prozent) hinweg zwar auch recht einheitlich, aber stärker als in den Vormonaten. Der Anstieg des Gesamtindexes um 1,17 Prozent ist der dritthöchste seit Ende 2016, heißt es weiter.

Ein Blick auf die Entwicklung des EPX in den letzten Jahren zeigt, dass der Oktober traditionell ein eher schwacher Monat ist. In den letzten zehn Jahren gab es im Oktober 2011 (+1,30 Prozent) ein einziges Mal einen etwas höheren Anstieg als 2018. Sonst hat der Gesamtindex im Oktober immer nur um deutlich unter 0,50 Prozent zugelegt – häufig sogar nachgegeben. Bei EUROPACE fragt man sich deshalb, ob dies nun für eine Jahresendrallye sprechen würde.

„In den letzten beiden Monaten des Jahres fallen die Preisanstiege bei Wohnimmobilien in der Regel eher schwächer aus“, weiß Stefan Kennerknecht, Vorstand der EUROPACE AG. „Durch die dauerhaften Preisanstiege in den letzten Jahren, gerade in Stadtlagen, haben wir diese Abschwächung zum Jahresende aber oft nicht mehr gesehen.“ Es bleibt also spannend. „Fakt ist: Es besteht gerade in Großstädten, aber auch in Klein- und Mittelstädten, weiterhin ein hoher Bedarf an zusätzlichem Wohnraum. Der Trend ist ungebrochen und treibt die Preise. Auch die gerade erst vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. veröffentlichte Studie „Wohntrends 2035“ zeigt, dass der Zuzug in die Städte auch in den nächsten Jahren nicht nachlassen wird. Entweder es wird deutlich mehr gebaut, oder die Immobilienpreise werden zwangsläufig weiter steigen.“

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