Bildquelle: Pressefoto Jost-Werke

Gehört nun Jost Werke (WKN: JST400 / ISIN: DE000JST4000) tatsächlich zu den Profiteuren der Trump-Administration? Ein Blick auf die Details der Quartalszahlen lässt diese Vermutung zu. Denn der Lkw-Ausrüster Jost wächst im Q3 dank guter Geschäfte in Nordamerika etwas kräftiger als bislang erwartet – das SDAX-Unternehmen strebt nun im Gesamtjahr ein hohes prozentual einstelliges organisches Umsatzwachstum an. Bislang war „nur“ von einem mittleren bis hohen einstelligen Zuwachs die Rede. Keine Veränderung gibt es hingegen beim operativen Ergebnis, dem Ebit. Es soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

Mit Hilfe der Zahlen zum dritten Quartal lässt sich der Optimismus, der im aktuellen Umfeld eher eine Seltenheit bei Autozulieferern ist, erklären. Denn der Umsatz stieg schon um 9,1 Prozent auf rund 187 Millionen Euro, wobei die Zuwächse in den USA maßgeblich für den hohen Anstieg verantwortlich sind. Beim Ebit kam es zu einem Plus von 4,1 Prozent auf 20,3 Millionen Euro. Dass es auf der Ergebnisseite nicht deutlicher nach oben ging, ist in erster Linie den gestiegenen Rohmaterialpreisen und erhöhten Personalkosten geschuldet.

Die Jost-Aktie konnte sich am Donnerstag dank der Zahlen vom schwachen Marktumfeld lösen

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Jost-Werke

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