Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Im Sturzflug ist die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) von ihrem Rekordhoch im Dezember des Vorjahres bei 31,26 Euro bis auf ein Niveau knapp über der 17-Euro-Marke abgestürzt. Für den Kursverfall gab es gleich mehrere Gründe: Da waren auf der einen Seite die Probleme bei der Integration der Reste von Air Berlin, denn der komplette deutsche Flugverkehr musste neu strukturiert werden. Die Folge waren enorme Verspätungen und viele Flugausfälle, die zu erheblichen Erstattungen an die Kunden führten. Und da war auf der anderen Seite ein steigender Ölpreis, der die Margen nahezu systematisch aufgefressen hat.

Nun ist es aber so, dass Öl und Kerosin am Weltmarkt wieder billiger wird. Die Sorge um eine globale Konjunktureintrübung übt hier ihren Einfluss aus. Dies wieder dürfte der Hauptgrund sein, dass die Lufthansa-Aktie an der 17-Euro-Marke die Landebahn berührte und nach oben durchstartete. Das Papier notierte inzwischen wieder über der 20-Euro-Linie. Fundamental ist dies allemal gerechtfertigt…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Lufthansa

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