Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Was in Dreiteufelsnamen hat die Bayer-Verantwortlichen geritten den US-Saatguthersteller Monsanto zu übernehmen? Nun, die Idee war eigentlich ziemlich smart, denn Saatgut wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine unglaubliche strategische Bedeutung für die Welternährung zukommen. Immer drastischere Umwelteinflüsse (Dürren) verlangen nach immer neuen Züchtungen. Bayer ist hier nun sicherlich gut positioniert.

Allerdings hat Monsanto noch Glyphosat (Roundup) an den Hacken. Das ist ein hinlänglich bekanntes Herbizid, das nichtselektiv gegen Pflanzen wirkt, außer die Pflanze wurde gentechnisch so verändert, dass sie gegen dieses Herbizid resistent ist. Klingt schlau und geschäftstüchtig, ist aber (darüber hinaus) unglaublich gefährlich. Die Folge: Bayer hat nun eine Menge Schadensersatzklagen in Milliardenhöhe bei Gerichten anhängig – und die gewieften Amerikaner reiben sich vermutlich die Hände, Monsanto gerade noch rechtzeitig losgeworden zu sein.

Die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) hat deswegen – und, weil Fusionen auf diesem Niveau generell schwierig und teuer sind – bereits eine schmerzliche Talfahrt vollzogen

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

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