Bildquelle: Pressefoto Infineon Technologies AG

Im Juni, also vor rund einem halben Jahr, da war die Welt für die Autozulieferer noch in nahezu bester Ordnung. Trotz Diesel-Gate liefen die Absätze an die Autobauer hervorragend, da die globale Konjunkturentwicklung stimmte. Inzwischen hat sich das Bild bekanntlich eingetrübt, was an den Kursen klar abzulösen ist. Betroffen ist auch Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004), deren produzierte Chips in nahezu jedem Auto zu finden sind. Die Aktie stürzte daher vom Hoch aus dem bereits angesprochenen Juni bei 25,76 Euro bis auf ein Zwischentief bei 15,75 Euro ab.

Zuletzt stabilisierte sich der Titel wieder, woran auch die generelle Marktentwicklung beteiligt ist. So gelang es dem Titel nun einen Boden auszubilden und schon – fast – den kurzfristigen Abwärtstrend zu durchbrechen. Geholfen hat zu Wochenbeginn auch die Nachricht, dass der japanische Autozulieferer Denso bei den Bayern eingestiegen ist. Im Zuge einer weitergehenden Kooperation, die unter anderem die Themen Autonomes Fahren und Elektromobilität in den Fokus rücken, beteiligt sich Denso direkt am deutschen Halbleiterhersteller. Die Japaner kauften Aktien im Gegenwert eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags.

Nach der charttechnischen Verbesserung der Aktie gefallen uns auf dem noch immer niedrigen Kursniveau auch die Fundamentaldaten

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Infineon Technologies AG

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