Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Eine Zinsanhebung der Fed im Dezember könnte verschoben werden und den Märkten den nötigen Optimismus zurückgeben, der nach der Korrektur noch nicht wieder zurückgekehrt ist.

Die Federal Reserve könnte mit den letzten Zinserhöhungen übersteuert haben und ihren Kurs nun etwas korrigieren, so die Hoffnungen der Anleger. Ein klarer Ausblick auf die Zahl der noch kommenden Zinsanhebungen wäre jetzt genau das, was die Investoren hören wollen. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und die Projektion zukünftiger Geldpolitik schon gar nicht.

Währenddessen notieren die weltweit wichtigsten Aktienindizes alle im Bereich wichtiger Widerstände. Hier dürfte sich je nachdem, wie sich neben der Geldpolitik auch die Nachrichten um den Haushalt Italiens und den Austritt Großbritanniens aus der Eurozone entwickeln, die nahe Zukunft der Börsen entscheiden. Entweder die Widerstände werden bestätigt und für den Moment als unüberwindbar anerkannt oder aber sie werden gebrochen und die Aktienmärkte zünden eine Jahresendrally. Solange der Deutsche Aktienindex allerdings unter 11.400 Punkten notiert, bleibt er für Korrekturen sehr anfällig.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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