Bildquelle: Pressefoto © Continental

Rund 40 Prozent hat die Continental-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) binnen Jahresfrist verloren. Okay, der Markt für Automobilzulieferer ist derzeit extrem schwierig. Neben der Tatsache, dass die Nachfrage nachlässt und die Automobilkonzerne einen enormen Preisdruck auf ihre Lieferanten ausüben, belastet die Umstellung in die neue Fahrzeugwelt. Denn nur die E-Mobilität wird langfristig überleben. Und dies kostet auch Continental jede Menge Geld.

In der laufenden Woche hat London vor Investmentbankern die aktuelle Strategie vorgestellt. Das kam wohl nicht sonderlich gut an, denn die Aktie sank weiter. CFO Wolfgang Schäfer sprach dabei von einem anhaltendenden Gegenwind für den Autosektor, der keine Margen-Verbesserung erwarten lasse.

So notierte die Aktie zwischenzeitlich wieder im Bereich des Zwischentiefs vom Oktober unter 130 Euro. Immerhin kam es im Tagesverlauf des Mittwoch zu einer kleinen Erholung, um von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen, ist aber viel zu früh…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto © Continental

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