Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Wall Street hat in dieser Woche zumindest wieder einigen Boden gutgemacht, auch weil die US-Notenbank die Zinsängste etwas aus dem Markt genommen hat. Fed-Chef Powell hat sich damit aus der Schusslinie gebracht. Nun muss wieder einmal US-Präsident Trump höchst selbst richten, was monatelange Verhandlungen nicht zustande brachten.

Die Erwartungen an den vermeintlichen Fototermin mit dem chinesischen Premier sind gering, aber Trump ist ein Medienmensch. Er hat es nach dem Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator in Singapur auch so aussehen lassen, dass Nordkorea seine Atomwaffenpläne kurzerhand aufgegeben hat und jetzt wissen wir, dass sich relativ wenig geändert hat.

So der so, es besteht ein Risiko über das Wochenende, dass der DAX am Montag zur Eröffnung in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Da will sich zum jetzigen Zeitpunkt niemand so richtig positionieren. Deshalb heißt die Devise in Frankfurt heute erst einmal lieber verkaufen statt kaufen und der Markt testet erneut das Potenzial nach unten in Richtung 11.000er Marke.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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