Bildquelle: markteinblicke.de

Nach einem turbulenten Start beruhigte sich die Lage im DAX im weiteren Verlauf dieser Woche ein wenig, zumindest was die Höhe der Kursausschläge angeht. Dabei sorgten vor allem der G20-Gipfel und die Deutsche Bank für Aufregung.

Die jüngste Geldwäsche-Razzia drückte einen bereits unter Druck stehenden Kurs der Deutsche-Bank-Aktie weiter in die Tiefe. Es ist zudem die nächste Episode in dem seit Jahren andauernden Trauerspiel rund um das einstige Vorzeigeinstitut. Schon wieder muss man bei null anfangen und vor allem die Vergangenheit aufarbeiten, satt sich auf die Zukunft und Investitionen in das Wachstum konzentrieren zu können.

Darüber hinaus beherrschte der der G20-Gipfel das Marktgeschehen und vor allem die Frage, ob sich US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Argentinien in Sachen Handelsstreit zusammenraufen könnten.

Abseits des G20-Gipfels hatten die US-Märkte Grund zur Freude. Fed-Chef Jerome Powell hat nach einer für Dezember erwarteten Leitzinserhöhung für das kommenden Jahr ein langsameres Vorgehen der US-Währungshüter bei ihren Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Während die Wall Street von diese Aussicht profitieren und teilweise deutliche Kurszuwächse verbuchen konnte, konnte der DAX nicht mitziehen.

Deutschland

Die Wirecard-Aktie hat für das Jahr 2018 immer noch ein deutliches Kursplus vorzuweisen. Das Papier weist seit Jahresbeginn sogar die beste Performance im DAX auf. Allerdings hat Wirecard diese Performance nicht als Teil der ersten deutschen Börsenliga abgeliefert. Am 24. September wurde das Unternehmen ein DAX-Mitglied. Seitdem lässt auch die Kursperformance zu wünschen übrig. Mehr dazu hier.

Immer wenn sich die Konjunktur abkühlt, leiden Chemieunternehmen in besonderer Weise darunter. Allerdings ist es ja nicht so, dass BASF in der Vergangenheit nicht den ein oder anderen Abschwung überstanden hätte. Die Ludwigshafener sollten auch dieses Mal gewappnet sein. Mehr dazu hier.

Die jüngsten Erholungsversuche der Nordex-Aktie entpuppten sich allesamt als Strohfeuer. Entsprechend groß war die Enttäuschung auf Anlegerseite. Die Geschäftsergebnisse konnten ebenfalls niemanden wirklich aufheitern. Trotzdem bleiben einige Hoffnungsschimmer übrig. Mehr dazu hier.

Seit der ersten Staffel von Game of Thrones bekamen Fans der Erfolgsserie zu hören, dass der Winter naht. In der 7. Staffel ist er endlich in Westeros angekommen. Auch bei uns wird es winterlich. Über zu viel Eis und Schnee dürfte man sich vor allem beim Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S nicht beschweren. Schließlich ist das MDAX-Unternehmen der größte Salzproduzent der Welt. Außerdem war es der heiße und sehr trockene Sommer in Deutschland, der dem Konzern zuletzt ordentlich zugesetzt hatte. Mehr dazu hier.

International

Es ist viel passiert, seit dem Apple am 1. November die Ergebnisse für das vierte Quartal 2017/18 (Ende September) bekannt gegeben hat. Vor allem ist der Kurs der Apple-Aktie regelrecht in die Tiefe gestürzt. Im Vergleich zum Allzeithoch bei rund 233 US-Dollar hat das Papier innerhalb von wenigen Wochen rund 25 Prozent an Wert eingebüßt. Mehr dazu hier.

Angesichts teilweise deutlicher Kursabschläge in den vergangenen Wochen und der allgemein eher verhaltenen bis negativen Entwicklung vieler Aktien im laufenden Jahr stechen Gewinneraktien natürlich heraus. Eine solche ist die des Gewürzherstellers McCormick & Company, warum dies so ist, erfahren Sie hier.

Seit nunmehr fast drei Jahren hält mich der US-amerikanische Versicherungskonzern Genworth Financial in Atem. Mehr dazu hier.

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In Sachen Unternehmensdaten ist die Nachrichtenlage nach dem Ende der Berichtssaison in der kommenden Woche eher dünn.

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