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Am heutigen Freitag bestimmte das Warten auf den G20-Gipfel in Argentinien und vor allem auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping das Marktgeschehen. 

Das war heute los. Der DAX konnte ein kleines Erfolgserlebnis verbuchen. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verbrachte die meiste Zeit des Handelstages in der Verlustzone und rutschte zeitweise um rund 0,8 Prozent in die Tiefe, konnte die Verluste im späten Handel jedoch wettmachen. Allerdings war die Nervosität immer noch zu spüren, da niemand wusste, wie der Gipfel ausgehen würde. Zumal einige Gipfel mit Beteiligung von Donald Trump in der Vergangenheit nicht gerade harmonisch zu Ende gegangen sind. Man denke nur an den G7-Gipfel in Kanada.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX gehörte heute die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) zu den Tagesgewinnern. Das Papier legte zeitweise rund 3 Prozent an Wert zu, nachdem der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem angesichts der juristischen Unsicherheiten rund um den übernommenen US-Saatguthersteller Monsanto keine allzu gute Figur abgegeben hatte. Gestern wiederum konnte Bayer mit einem umfangreichen Spar- und Restrukturierungsprogramm für ein neues Gesprächsthema sorgen.

Deutlich schlechter erging es heute Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000). Die Aktie des schwäbischen Automobilherstellers verlor zeitweise knapp 4 Prozent an Wert. Als Belastungsfaktor hatte sich ein negativer Analystenkommentar erwiesen.

Einen noch schlimmeren Tag erlebte in der zweiten Reihe die Aktie von SMA Solar (WKN: A0DJ6J / ISIN: DE000A0DJ6J9). Der Wechselrichter-Spezialist musste die zweite Gewinnwarnung innerhalb von wenigen Wochen aussprechen, was den Aktienkurs zeitweise um rund 20 Prozent in die Tiefe drückte. Neben einem Geschäftsrückgang machte das SDAX-Unternehmen auch die Kosten der Restrukturierung für die Senkung der Umsatz- und Ergebnisprognose für 2018 verantwortlich. Die Umsatzprognose wurde von 800 bis 850 Mio. Euro auf 760 bis 780 Mio. Euro gesenkt, während der Vorstand von einem negativen EBITDA im mittleren bis oberen zweistelligen Millionenbereich ausgeht. Zuvor wurde ein ausgeglichenes bis leicht negatives EBITDA in Aussicht gestellt. Für 2019 rechnet SMA Solar unverändert mit einem wachsenden Umsatz und einem positiven EBITDA. Für Anleger war dies jedoch nur ein schwacher Trost.

Das steht in der kommenden Woche an. Einige Marktteilnehmer hatten den Ölpreis bald wieder im Bereich von 100 US-Dollar pro Barrel gesehen. Allerdings ging die Erholung der Rohölpreise jäh zu Ende. In den vergangenen Wochen sind die Notierungen regelrecht abgestürzt. Dies dürfte ein wichtiges Thema auf dem am Donnerstag in Wien stattfindenden OPEC-Treffen sein. Hierzulande sollten sich Anleger zudem mit einer ganzen Reihe von Einkaufsmanagerindizes beschäftigen. Zum Ende der kommenden Woche gilt der Blick erneut den neuesten US-Arbeitsmarktdaten. Diese sind umso wichtiger, da sie kurz vor der wichtigen Fed-Sitzung im Dezember und einer erwarteten Leitzinserhöhung bekannt gegeben werden. 

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