Bereits am Freitag hatten sich die US-Börsen etwas stabilisiert. Heute sind es wiederum Hoffnungen auf eine Einigung im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern, die für positive Futures an der Wall Street sorgen.
Heard in New York
Den Freitaghandel hatte der NASDAQ Composite noch mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 23.004 Punkte beendet, während S&P 500 und Dow Jones Industrial Average mit jeweils +0,1 Prozent bei 6.728 bzw. 46.987 Zählern schlossen.
„Es sieht so aus, als würden wir uns dem Ende des Shutdowns nähern“, sagte Präsident Trump am Sonntagabend. Für diesen Optimismus sorgt ein entsprechender Gesetzentwurf im US-Senat. Dieser wurde schnell vorangetrieben und könnte schnell verabschiedet und dann an das Repräsentantenhaus weitergeleitet werden.
Konnichiwa Tokio!
Angesichts der Aussicht auf Fortschritte bei der Lösung des US-Regierungs-Shutdowns sind die asiatischen Börsen positiv in die neue Woche gestartet. Der japanische Nikkei 225 legte um 1,3 Prozent auf 50.911 Punkte zu.
So steht´s um den DAX
Hoffnungen auf ein Ende des US-Regierungs-Shutdowns schieben den DAX zu Beginn der neuen Handelswoche an. Die charttechnische Lage bleibt aber angespannt. Laut Aussagen der Helaba-Analysten würden MACD, DMI und Stochastic auf Risiken hinweisen, auch wenn der ADX noch schwach sei.
„Das Tief bei 23.684 wurde bereits unterschritten und Abwärtspotenzial bis zur 200-Tagelinie bei 23.370 oder sogar bis zum Septembertief bei 23.285 wurde eigentlich generiert. Future-Märkte lassen jedoch im Lichte der Annäherung im US-Budgetstreit auf einen deutlich festeren Wochenstart schließen“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Dreht der DAX zum Start in die zweite Novemberwoche wieder nach oben, sollte es im ersten Schritt über die 23.800er-Marke gehen. Zur Bestätigung müsste danach auch der kurzfristige GD50 mit dem mittelfristigen GD100 und der 24.000er-Barriere überboten werden, ehe das Top vom Mittwoch (24.104) bzw. das bisherige Monatshoch vom Montag bei 24.249 in den Fokus rücken würden. Die nächsten Hürden könnten dann am Mai-Top bei 24.326 sowie am Juni-Top bei 24.479 angetragen werden.
Das Short-Szenario: Fällt der DAX dagegen unter die 23.500er-Marke zurück, müsste zunächst auf die beiden März-Tops bei 23.476 geachtet werden. Verlieren die Blue Chips diesen Halt, würde das August-Tief (23.381) mit der 200-Tage-Linie (aktuell bei 23.370) als mögliche Unterstützung nachrücken. Kommt es zu einem Wechsel in den formalen Abwärtstrend, wäre eine Ausweitung der Verkäufe bis in den Bereich des Juni-Tiefs (23.052) bzw. der 23.000er-Schwelle denkbar.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5SQ6 | 20.934,12 | 8,40 |
| Turbo OS | UJ37AN | 21.875,32 | 12,49 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UJ86BX | 26.566,53 | 8,45 |
| Turbo OS | UJ418K | 25.661,30 | 12,45 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 10.11.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Zu Beginn der neuen Woche stehen unter anderem die über den Erwartungen liegenden Inflationsdaten aus China für den Monat Oktober.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








