Der Dienstag an der Börse

ZEW-Konjunkturerwartungen im Fokus | SoftBank wird attraktiver für Kleinanleger

Bildquelle: markteinblicke.de

Nach der gestrigen Erholung signalisieren die US-Futures für den Dienstag an der Wall Street einen wenig veränderten Handelsauftakt. Im Fokus stehen dabei die Aussichten auf ein Ende des längsten US-Regierungs-Shutdowns aller Zeiten.

Heard in New York

Gestern hatte der NASDAQ Composite dank der Aussicht auf ein Ende des Shutdowns um 2,3 Prozent fester bei 23.527 Punkten geschlossen. Der S&P 500 legte um 1,5 Prozent auf 6.832 Zähler zu, während der Dow Jones Industrial Average 0,8 Prozent auf 47.368 Punkte klettern konnte.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich nach der Erholung zu Wochenbeginn am Dienstagmorgen wenig bewegt. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 0,1 Prozent auf 50.842 Punkte. Für Schlagzeilen sorgte wieder einmal SoftBank. Neben den KI-Ambitionen der Beteiligungsgesellschaft will man nun mit einem 1:4 Aktiensplit die Anteilsscheine für eine breitere Anlegerschicht zugänglicher machen.

So steht´s um den DAX

Nach dem gestrigen Plus zeigt sich der DAX am heutigen Dienstag im Bereich der Marke von 24.000 Punkten stabilisiert. Aus technischer Perspektive bleibt laut Aussagen der Helaba-Analysten trotz der jüngsten Erholung aber zu bemängeln, dass ein Wiederanstieg über die breiter werdende Zone um 24.000, bestehend aus der 55- und der 100-Tagelinie (23.965 bzw. 24.023), nicht geglückt sei.

„MACD und DMI stehen zudem noch auf Verkauf, sodass erneute Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden sollten. Das Abwärtspotenzial reicht bis 23.453. Auf der Oberseite zeigt sich jenseits der beschriebenen Hürde die 21-Tagelinie bei 24.109 als nächster Widerstand“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 11.11.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Nach dem hauchdünnen Endstand oberhalb des kurzfristigen GD50 (aktuell bei 23.958) sollte der deutsche Leitindex nun auch per Tagesschluss über die 24.000er-Barriere und den mittelfristigen GD100 (24.023) zurückkehren. Oberhalb der Trendlinie wäre dann ein Hochlauf an das Top vom vergangenen Mittwoch (24.104) bzw. an das bisherige Monatshoch vom 3. November bei 24.249 möglich. Darüber würden sich die Blicke wieder auf das Mai-Top bei 24.326 sowie das Juni-Top bei 24.479 richten, ehe es zu einem Sprint an das August-Hoch bei 24.536 und/oder das Juli-Top bei 24.639 kommen könnte.

Das Short-Szenario: Unterhalb der 50-Tage-Linie müsste dagegen erneut auf die 23.800er-Marke geachtet werden. Fallen die Notierungen unter dieses Level, könnte die gestern entstandene Kurslücke geschlossen werden. Darunter wäre ein neuerlicher Test der beiden März-Tops bei 23.476 denkbar. Dreht der DAX diesmal nicht wieder nach oben, müsste mit einem Rücksetzer an das August-Tief (23.381) und an die 200-Tage-Linie gerechnet werden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5LTP 21.206,96 8,37
Turbo OS UJ4FVN 22.174,05 12,58
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ3KHK 26.952,32 8,36
Turbo OS UM1WTE 25.975,39 12,64

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 11.11.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Hierzulande schauen Anleger vor allem auf die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2025 an der Frankfurter Börse