Bildquelle: Pressefoto Vonovia SE / Foto: Simon Bierwald

Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen musste Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) feststellen, dass gute Zahlen nicht gut genug sein können. Denn die Aktie der Immobiliengesellschaft bekam damals einen kleinen Schwächeanfall, obwohl der DAX-Konzern sogar die Prognose für das Gesamtjahr leicht erhöhte [Plusvisionen berichtete, hier klicken]. Jetzt, also am Donnerstag dieser Woche, stehen nun die Daten für das dritte Quartal zur Veröffentlichung an.

Diesmal rudert ein Analyst schon im Vorfeld zurück. Jochen Schmitt, Experte des Bankhauses Metzler, sprach gar eine Verkaufsempfehlung aus. Sein neues Kursziel liegt nun bei 39 Euro. Dies ist der einzige Grund, warum die Immo-Aktie zu Wochenbeginn in einem bombenfesten Marktumfeld zur Schwäche neigt und ein knappes Prozent bis zum Mittag verliert. Aktuell pendelt das Papier im Bereich von 42,40 Euro.

Schmitt hält die Aktien-Bewertung für etwas ambitioniert. Er sieht zudem mittelfristig steigende Zinsen in Deutschland und erwartet daher einen weniger dynamischen Ergebniszuwachs. Wir halten dagegen, dass Vonovia sehr gut finanziert ist und die Zinsen auch mittelfristig nur sehr moderat steigen werden…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Vonovia SE / Foto: Simon Bierwald

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