Bildquelle: Pressefoto TUI Group

Tui (WKN: TUAG00 / ISIN: DE000TUAG000) kann eigentlich nicht laut klagen. Denn das Geschäft läuft in Summe gut, obwohl viele Urlauber den Super-Sommer lieber auf dem heimischen Balkon oder im Biergarten verbracht haben. Daher bestätigte Tui-Chef Fritz Joussen noch Ende September mit der Bekanntgabe eines Buchungsupdates die Prognose für das inzwischen beendete Geschäftsjahr 2017/18 (30. September). Demnach soll der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (also das bereinigtes Ebita) um mindestens zehn Prozent steigen, ohne Berücksichtigung von Währungsschwankungen. Das Ebita dürfte also rund 1,2 Milliarden Euro erreichen.

Allerdings hat der Tui-Mitbewerber, die britische Thomas Cook, Probleme. Sie ist in Deutschland vor allem mit Neckermann-Reisen und Condor präsent. Thomas Cook musste seine Jahreszeile in 2018 bereits mehrfach streichen, woran aber auch Auswirkungen des Brexit nicht ganz schuldlos sind. Die Tui-Aktie wurde daher bei jeder Cook-Gewinnwarnung in Sippenhaft genommen. Sie ist inzwischen im Bereich um 12,50 Euro angekommen, wo der Titel zuletzt Mitte 2017 notierte. Hier sollte allerdings nun ein Ende der Abwärtsbewegung erfolgen.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto TUI Group

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