Die US-Futures versprechen am Montag eine Erholung an den US-Börsen. Damit scheint das Thema „Buy-the-Dip“ wieder interessant zu werden. Die Vorwoche hatten die wichtigsten Aktienindizes an der Wall Street uneinheitlich und wenig bewegt beendet.
Heard in New York
Im NASDAQ Composite lag das Tagesplus am Freitag bei 0,1 Prozent auf 22.900 Punkte, während im S&P 500 und Dow Jones leichte Verluste zu beklagen waren. Im Tech-Bereich scheinen sich erste „Buy-the-Dip“-Anleger zurückzumelden und bei den zeitweise zurückgekommenen Aktienkursen einzudecken.
Allerdings wird die Marktstimmung insgesamt dadurch belastet, dass sich einige Fed-Vertreter kritisch in Bezug auf eine mögliche Zinssenkung im Dezember geäußert haben. Laut CME FedWatchTool liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinssenkung um 25 Basispunkte nur noch bei rund 43 Prozent.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Montagmorgen gemischt. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 0,1 Prozent auf 50.323 Punkte. Im Fokus standen politische Spannungen zwischen Japan und China, nachdem Peking seine Bürger vor Reise- und Studienplänen in Japan gewarnt hatte.
So steht´s um den DAX
Der DAX startet wenig bewegt in die neuen Handelswoche, nachdem zuletzt ein starkes Auf und Ab beobachtet werden konnte. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass das Barometer nun wieder unterhalb der Unterstützungszone von 23.969 bis 24.075 notiert, wo unter anderem die 21-, 55-und 100-Tagelinien zu finden seien. „Die nächsten Haltemarken zeigen sich am letzten Impulstief und der 200-Tagelinie bei 23.452 bzw. 23.431“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite hat sich der kurzfristige GD50 (23.996) mit der 24.000er-Barriere und der mittelfristigen 100-Tage-Linie (23.039) wieder bei den Widerständen einsortiert. Darüber würde das Top vom 3. November bei 24.249 in den Fokus rücken, ehe es um das aktuelle Monatshoch bei 24.441 gehen dürfte. Oberhalb dieses Levels könnte sich dann ein Hochlauf an das Juni-Top bei 24.479 und das August-Hoch bei 24.536 Punkten entwickeln.
Das Short-Szenario: Hält die zuletzt kursbestimmende Abwärtstendenz an, müsste zunächst auf die 23.800er-Marke geachtet werden. Fällt der DAX auf Schlusskursbasis unter diese Haltelinie zurück, dürfte das Oktober-Tief bei 23.684 angesteuert werden. Darunter könnten die beiden markanten März-Tops bei 23.476 stützend wirken, ehe mit einem Test der langfristigen 200-Tage-Linie (aktuell bei 23.431) gerechnet werden müsste. Kommt es zu einem Wechsel in den formalen Abwärtstrend – der mit einem Rückfall unter das August-Tief (23.381) bestätigt werden sollte –, wären weitere Abgaben bis in den Bereich des Juni-Tiefs (23.052) und der 23.000er-Schwelle denkbar.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5T1N | 21.015,11 | 8,42 |
| Turbo OS | UJ4QH2 | 21.929,79 | 12,40 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM2ZE0 | 26.699,52 | 8,35 |
| Turbo OS | UQ3P68 | 25.770,60 | 12,35 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 17.11.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Anleger fragen sich zu Beginn der neuen Börsenwoche unter anderem, wann die September-Arbeitsmarktdaten in den USA veröffentlicht werden.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









