Der Mittwoch an der Börse

Fed-Leitzinssenkung könnte doch noch passieren | DAX stabilisiert sich

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Börsen zeigten sich auch am gestrigen Dienstag schwächer. Angeführt wurde der Ausverkauf von den Tech-Werte. Neben der KI-Thematik sorgten auch die Probleme im Cloudflare-Netzwerk für schlechte Stimmung. Hinzu kommt der Umstand, dass S&P 500 und NASDAQ100 weiter unter ihre 50-Tage-Linien rutschten. Mit der verbesserten Marktbreite gab es aber auch einen Hoffnungsschimmer.

Heard in New York

Der Dow Jones Industrial Average beendete den Dienstaghandel mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 46.091 Punkte, während der S&P 500 0,8 Prozent auf 6.617 Zähler verlor. im NASDAQ Composite lag das Minus bei 1,2 Prozent auf 22.432 Zähler.

Für einen Hoffnungsschimmer sorgen derzeit auch die sich wieder leicht erholenden Wahrscheinlichkeiten für eine Fed-Leitzinssenkung im Dezember. Das CME FedWatchTool nähert sich im Hinblick auf eine Senkung um 25 Basispunkte wieder dem Wert von 50 Prozent an.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen weitgehend schwächer. Damit folgten sie erneut der Wall Street. Im japanischen Nikkei 225 lag das Minus zuletzt jedoch lediglich bei 0,3 Prozent auf 48.537 Punkte. Im Fokus stand unter anderem ein Anstieg der Renditen für 10-jährige japanische Staatsanleihen auf 1,759 Prozent und damit den höchsten Stand seit 2007.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigt sich am Mittwoch wenig bewegt. Allerdings keimt die Hoffnung nach einer Stabilisierung auf. Einfach wird eine Erholung aber nicht. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass sich das technische Bild des DAX mit Unterschreiten aller Durchschnittslinien (erstmals seit April dieses Jahres) und den Zwischentiefs von Mitte September und Anfang August getrübt habe. „Die nächste Auffangmarke zeigt sich im Bereich der 23.000er Marke“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 19.11.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite kann die erste Hürde jetzt am September-Tief bei 23.285 angetragen werden, darüber müsste der GD200 (aktuell bei 23.448) zurückerobert werden. Gelingt die Rückkehr in den formalen Aufwärtstrend (hier gilt ebenfalls der Tagesschluss), sollte es zur Bestätigung auch über die beiden März-Tops bei 23.476 gehen. Oberhalb der 23.500er-Marke wäre schließlich eine größere Erholung über das Oktober-Tief bei 23.684 hinweg in Richtung des GD50 (23.981) mit der 24.000er-Barriere und der 100-Tage-Linie (24.031) denkbar.

Das Short-Szenario: Setzt der DAX seine Talfahrt zur Wochenmitte fort, dürfte zunächst das gestrige Tagestief auf den Prüfstand gestellt werden. Nur wenig tiefer würden sich das Juni-Tief (23.052) und die 23.000er-Marke als mögliche Unterstützung anbieten. Fallen die Kurse unter dieses Level zurück, müsste mit einer Schließung der offenen Kurslücke vom 2. Mai gerechnet werden. Darunter sollte der Bereich rund um 22.000 Punkte stützend wirken, ehe das offene Gap vom 23. April in den Fokus rücken würde.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5MTE 20.393,34 8,23
Turbo OS UJ50GW 21.322,50 12,26
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ7PJQ 26.022,55 8,24
Turbo OS UJ7ZDC 25.096,47 12,24

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 19.11.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Heute Abend blicken Anleger vor allem auf die Fed Minutes und die Frage, wie gespalten die US-Notenbank tatsächlich ist.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2025 an der Frankfurter Börse