Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Ein turbulentes Börsenumfeld, der weiterhin schwelende Handelsstreit zwischen China und den USA sowie Probleme bei wichtigen Kunden in der Automobilindustrie. Kein Wunder, dass man sich bei voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) gerne auf erfreulichere Dinge konzentriert.

Dazu gehört vor allem die Einstimmung auf die am 15. Dezember beginnende neue Formel-E-Saison. Die voestalpine ist als Sponsor mit dabei und gibt den vier europäischen Rennen in Paris, Monaco, Berlin und Bern ihren Namen. Nach den vier Rennen wird zudem der Formel-E-Europameister gekürt.

Dazu erhält er eine eigens von voestalpine in einem speziellen 3D-Druck-Verfahren gefertigte Trophäe, die ihm offiziell nach Ende des letzten europäischen Rennens in Bern übergeben wird. Dabei geht es für die voestalpine nicht nur um ein wenig Sponsoring. Die Österreicher wollen ganz vorne mit dabei sein, wenn die Elektro-Revolution in der Autobranche so richtig durchstartet.

Schließlich stellt das Unternehmen schon heute hochinnovative Produkte für Elektromotoren her, wie etwa High-Tech-Elektroband und Rotorkomponenten, die zur Reichweitensteigerung von E-Fahrzeugen beitragen. Auch im Bereich der Batteriegehäuse liefert der Konzern besonders leichte und sichere Teile. Allerdings gilt es erst einmal eine Durststrecke durchzustehen.

FAZIT. Negative Einmaleffekte und die Probleme bei den voestalpine-Kunden in der Automobilindustrie hatten beim ATX-Konzern zu einer Gewinnwarnung geführt. Zudem sorgen die US-Stahlzölle oder eine mögliche Konjunkturabkühlung für keine besonders guten Aussichten. Allerdings sollte die voestalpine von den mittel- bis langfristigen Entwicklungen in der Autoindustrie und dem wachsenden Bedarf an leichten und sicheren Teilen profitieren.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der voestalpine-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des noch ATX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX57CJ / ISIN: DE000HX57CJ9) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX53ZM / ISIN: DE000HX53ZM3) die Gelegenheit auf fallende Kurse der voestalpine-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

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