Für einen kurzen Moment hatte es so ausgesehen, als sollten die sehr starken Zahlen bei NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) die Märkte beruhigen. Es kam am Ende ganz anders.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite verlor am gestrigen Donnerstag 2,2 Prozent an Wert und landete bei 22.078 Punkte. Im S&P 500 lag das Minus nach einem deutlichen Intraday-Reversal bei 1,6 Prozent auf 6.538 Zähler, während der Dow Jones um 0,8 Prozent auf 45.752 Punkte zurücksetzte.
Zu den Belastungsfaktoren gehörten die Turbulenzen an den Krypto-Märkten, während die Sorgen vor zu hohen Bewertungen im Tech-Bereich zurückkehrten. Außerdem fielen die US-Arbeitsmarktdaten überraschend positiv aus.
Zudem will die US-Regierung wichtige Daten erst nach der Fed-Sitzung am 10. Dezember bekannt geben, sodass den US-Währungshütern wichtige Informationen fehlen werden, um zu entscheiden, ob die Zinsen gesenkt werden sollen.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen folgten der Wall Street und verbuchten am Freitagmorgen teilweise deutliche Verluste. Der japanische Nikkei 225 lag zuletzt mit 2,4 Prozent auf 48.625 Punkte im Minus. Die Tech-Schwäche sorgte dafür, dass die Aktie des Schwergewichts SoftBank zeitweise mehr als 10 Prozent an Wert verlor. Im Fokus stand auch die Kerninflation. Diese stieg im Oktober so stark wie seit Juli nicht mehr, was die Argumente für Zinserhöhungen durch die Bank of Japan stützt.
So steht´s um den DAX
Nach einem kurzen Aufbäumen am gestrigen Donnerstag setzt der DAX am Freitag seine Talfahrt fort. Aus technischer Sicht kann laut Aussagen der Helaba-Analysten noch keine Entwarnung gegeben werden, denn Indikatoren wie MACD und DMI stünden auf Verkauf.
„Auch war der DAX nicht in der Lage, die 200-Tagelinie bei 23.462 nachhaltig zurückzuerobern. Dies mahnt insgesamt zur Vorsicht, zumal der DAX-Future auf einen sehr schwachen Start in den Handelstag schließen lässt“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite ist der erste Widerstand unverändert am September-Tief bei 23.285 zu finden, danach sollte es zur Bestätigung über das August-Tief bei 23.381 gehen. Gelingt der Break (wichtig: per Tagesschluss), müssten die Notierungen über die 200-Tage-Linie (23.462) zurückkehren, um danach die beiden März-Tops bei 23.476 überwinden zu können.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite steht weiterhin das Juni-Tief bei 23.052 mit der 23.000er-Marke im Blickpunkt, die gestern nachbörslich bereits unterboten wurde. Fallen die Notierungen heute auch im regulären Handel unter dieses Chartlevel zurück, müsste eine Schließung der offenen Kurslücke vom 2. Mai zwischen 22.765 und 22.497 einkalkuliert werden. Setzt sich die Korrektur anschließend fort, würden sich die Blicke auf die 22.000-Punkte-Marke und das offene Gap vom 23. April zwischen 21.723 und 21.294 richten.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ22JY | 20.183,26 | 8,30 |
| Turbo OS | UJ5QD5 | 21.080,74 | 12,21 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ3TBD | 25.712,83 | 8,30 |
| Turbo OS | UJ764W | 24.813,70 | 12,20 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 21.11.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande schauen Anleger auf einige wichtige europäische Einkaufsmanagerindizes. In den USA gilt am Nachmittag der Blick dem Konsumklima der Uni Michigan.
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