Die erneuerten Zinsfantasien haben bereits zum Ende der Vorwoche zu einer leichten Erholung an der Wall Street geführt.
Heard in New York
Der Dow Jones Industrial Average kletterte am Freitag um 1,1 Prozent auf 46.245 Punkte, während der S&P 500 1,0 Prozent auf 6.603 Zähler hinzugewinne konnte. Im NASDAQ Composite lag das Plus am Freitag bei 0,9 Prozent auf 22.273 Punkte.
Einige Aussagen von Fed-Vertretern hatten die Zinssenkungsfantasien zurückkehren lassen. Laut CME FedWatchTool liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember nun wieder bei mehr als 70 Prozent.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Montagmorgen weitgehend stärker. Während in Japan feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, gewann der Hongkonger Hang Seng Index 1,8 Prozent auf 25.664 Punkte.
So steht´s um den DAX
Der DAX startet etwas fester in die neuer Woche. Dafür sorgt die Stabilisierung an den US-Märkte. Für diese hatte wiederum die Rückkehr der Zinsfantasien gesorgt.
Die Analysten bei der Helaba verwiesen jedoch darauf, dass unterhalb der 200-Tagelinie (23.467) bei intakten Verkaufssignalen der Indikatoren wie MACD und DMI Abwärtsrisiken dominant bleiben würde.
„Unterstützungen an markanten Tiefs oder Hochs der jüngeren Vergangenheit lassen sich kaum ausmachen. Die Sorgen vor zu hohen Bewertungen bleiben auch zu Wochenbeginn präsent“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Dreht der deutsche Leitindex zum Start in die neue Woche wieder nach oben, sollte zunächst das September-Tief bei 23.285 zurückerobert werden. Darüber sollte zur Bestätigung auch das August-Tief bei 23.381 überboten werden. Oberhalb dieses Levels würden die Blue Chips dann auf die trendentscheidende 200-Tage-Linie (aktuell bei 23.467) treffen, die zusammen mit den beiden März-Tops (23.476) einen massiven Bremsbereich bildet. Darüber könnte sich ein Hochlauf an das Oktober-Tief (23.684) entwickeln.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung sollte unverändert auf das Juni-Tief bei 23.052 mit der 23.000er-Marke geachtet werden. Verlieren die Kurse diesen Halt, könnte die offene Kurslücke vom 2. Mai zwischen 22.765 und 22.497 geschlossen werden. Darunter wäre eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich der 22.000-Punkte-Marke denkbar, ehe es danach um die Schließung des offenen Gaps vom 23. April zwischen 21.723 und 21.294 gehen würde.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5Y5E | 20.470,80 | 8,41 |
| Turbo OS | UJ5K5M | 21.344,79 | 12,27 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UJ8J4X | 25.986,79 | 8,36 |
| Turbo OS | UM2T23 | 25.106,37 | 12,24 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 24.11.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Anleger schauen hierzulande heute vor allem auf das ifo Geschäftsklima.
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