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Nach dem gestrigen Kurseinbruch unternahmen DAX-Anleger am heutigen Freitag einen Erholungsversuch. Zum Handelsschluss entpuppte sich dieser jedoch als wenig nachhaltig.

Das war heute los. In der Spitze kletterte das wichtigste deutsche Börsenbarometer um 1,1 Prozent auf 10.927 Punkte. Damit blieb der DAX deutlich unter der psychologisch wichtigen 11.000-Punkte-Marke, während am Ende nicht einmal die Marke von 10.900 Zählern verteidigt werden konnte. Neben der drohenden Eskalation des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits und der Aussicht auf eine Konjunkturabkühlung sorgte auch ein turbulenter Frühhandel an der Wall Street für Verunsicherung. Dabei durften sich Anleger an der Wall Street über enttäuschende Arbeitsmarktdaten freuen.

Laut Regierungsangaben wurden im November in den USA lediglich 155.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, während die Arbeitslosenquote bei 3,7 Prozent verharrte. Schwache Arbeitsmarkdaten bedeuten im Umkehrschluss aller Voraussicht nach, dass die Notenbank Fed die Leitzinsen langsamer als zuletzt anheben dürfte. Diese Aussicht kam zuletzt bei Börsianern gut an. Heute hielten sich die Freudensprünge jedoch in Grenzen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München konnte zeitweise einen Kurssprung von etwas mehr als 6 Prozent hinlegen. Trotzdem sieht die Performance des DAX-Neulings seit der Aufnahme in die erste deutsche Börsenliga am 24. September alles andere als rosig aus.

Einen regelrechten Absturz erlebte heute die Fresenius-Aktie (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604). Diese verlor zeitweise fast 20 Prozent an Wert, nachdem der Gesundheitskonzern eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatte. Das Unternehmen rechnet auf Basis der derzeitigen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 nicht mehr damit, die Mittelfristziele für 2020 zu erreichen. Für 2019 wird mit einem organischen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Das Konzernergebnis 2019 wird jedoch auf gleichem Niveau wie 2018 erwartet. Die Ergebnisse werden unter anderem durch verschiedene Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung gedrückt.

Das steht in der kommenden Woche an. Am Dienstag werden hierzulande die ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht. Dabei ist zu befürchten, dass ein weiterer Konjunkturindikator eine Abkühlung der Wirtschaft ankündigt. Im Fokus dürfte jedoch die Brexit-Abstimmung im britischen Parlament stehen. Zuletzt schien Premierministerin Theresa May nicht die notwendige Stimmenmehrheit zu haben. Interessant dürfte es auch am Donnerstag im Rahmen der nächsten EZB-Sitzung zugehen. Aus den USA erreichen uns wiederum am Mittwoch interessante Inflationsdaten.

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