Bildquelle: Pressefoto BASF SE

Schon am Freitagabend, nachdem die Börsen längst geschlossen hatten, kam BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) mit einer Gewinnwarnung um die Ecke. Der Gewinn vor Zinsen, und Steuern vor Sondereinflüssen, also das bereinigte Ebit, werde 2018 um 15 bis 20 Prozent sinken. Bislang hatten die Ludwigshafener „nur“ einen Rückgang von maximal zehn Prozent prognostiziert.

Somit wird das bereinigte Ebit also auch 2018 über der Sechs-Milliarden-Marke liegen, nachdem BASF im Vorjahr einen Wert von 7,6 Milliarden Euro meldete. Gleichzeitig erwartet das Management beim „klassischen“ Ebit weiter einen deutlichen Rückgang und beim Umsatz ein kleines Plus bis maximal fünf Prozent.

Schuld ist auf der einen Seit das Niedrigwasser im Rhein, welches zu Stillständen in der Produktion führte. Aber auch die Autokrise und der Handelskonflikt der USA mit China belasten den international sehr breit aufgestellten Chemiekonzern. Wirklich überraschen kann diese Gewinnwarnung nicht…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto BASF SE

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