Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Offenbar hat die Festnahme der Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei einen bleibenden Eindruck bei der chinesischen Führung hinterlassen. Jedenfalls bekräftigte die Regierung in Peking heute Mittag, die Strafzölle auf US-Automobile wie vom US-Präsidenten bereits verlautbart zu senken.

Es sieht für den Moment danach aus, als würde die Wall Street ihre Seitwärtsspanne halten können. Das ermöglicht in den nächsten Tagen ein Aufwärtspotenzial von nahezu sechs Prozent im S&P 500. Am Ende einer solchen Rally wäre der Index wieder an der Oberkante der der Spanne seit Mitte Oktober angekommen. Der Deutsche Aktienindex könnte in diesem Fahrwasser seine Erholung fortsetzen und in den kommenden Tagen die 11.000er Marke wieder in Angriff nehmen.

Alles in allem aber bleibt festzuhalten, dass die Börsen weiterhin politisch getrieben werden. Der Mangel an Fortschritten im Handelskonflikt war genau das, was die Wall Street in den vergangenen Tagen nach unten drückte. Genauso können Fortschritte sie aber auch wieder steigen lassen.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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