Der Donnerstag an der Börse

Warten auf die Fed | Wall Street weiter im Aufwind

Bildquelle: markteinblicke.de

Erneut bleiben die Gesamtmärkte von den Konjunkturdaten und dem Warten auf die Fed abhängig, während Einzelwerte von der allgemeinen Zurückhaltung abweichen. In Europa richtet sich der Blick auf die Einzelhandelsumsätze (Oktober), die einen Eindruck über die Wirtschaft in der Eurozone vermitteln.

Heard in New York

An der Wall Street wartet man weiter auf die Entscheidung der Fed nächste Woche. Der Fokus richtet sich derweil weiter auf den Zustand der US-Wirtschaft. Einen Eindruck gab dazu gestern der ADP-Bericht. Er fiel auf den schlechtesten Stand seit über zwei Jahren, da die Beschäftigung im US-Privatsektor im November um 32.000 Stellen zurückging, was die Hoffnung verstärkte, dass die Fed bei ihrer Sitzung nächste Woche die Zinsen senken wird. Am Ende ging es in den großen US-Indizes deutlich nach oben. Damit haben die großen Indizes nun an sieben der letzten acht Handelstage zugelegt – nach einem schwierigen Start in den November.

Konnichiwa Tokio!

In Asien standen erneut die Tech-Werte im Fokus. In Tokio sorgte dies für kräftige Zugewinne im Nikkei 225 von 2,3 Prozent auf 51,028 Punkte.

So steht´s um den DAX

Der DAX konnte zur Wochenmitte die Kursgewinne nicht bis zum Feierabend halten. Damit konnte auch das Vorwochenhoch bei 23.883 Punkten nicht zurückzuerobert werden. Aus Sicht der Helaba-Analysten ist ebenso relevant, dass die 55- und 100-Tagelinien bei 23.930 bzw. 23.963 Zählern nicht wieder erklommen werden konnten. „Erst bei Kursen darüber würde sich das technische Bild wieder aufhellen und Potenzial bis zum Novemberhoch bei 24.441 eröffnet. Unterstützung bieten der 200-Tagedurchschnitt bei 23.512 und das letzte Impulstief bei 23.433.“

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 04.12.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite richten sich die Blicke weiterhin auf die 23.800er-Schwelle, die gestern nur punktuell überwunden werden konnte. Gelingt der Break – bei dem idealerweise auch das neue Wochenhoch überboten werden würde –, wäre ein Hochlauf an den Bremsbereich aus dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 23.961), dem mittelfristigen GD100 (23.963) und der 24.000er-Barriere möglich. Oberhalb dieses Niveaus hätten die Kurse zunächst Platz für einen Sprint an das Top vom 5. November bei 24.104 Punkten, bevor die 24.250er-Marke und/oder das Mai-Top (24.326) bzw. das Juni-Hoch (24.479) in den Fokus rücken würden.

Das Short-Szenario: Unterhalb des Oktober-Tiefs bei 23.684 müsste stattdessen mit dem nächsten Test der 200-Tage-Linie (23.512) mit den beiden März-Tops (23.476) gerechnet werden. Geht der schief und fallen die Kurse unter das aktuelle Wochentief (23.433) und das August-Tief (23.381) zurück, sollten weitere Abgaben in Richtung des September-Tiefs (23.285) bzw. des Juni-Tiefs bei 23.052 einkalkuliert werden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5DDH 20.923,11 8,32
Turbo OS UJ4N83 21.841,07 12,25
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ3VEA 26.652,16 8,26
Turbo OS UJ6QDY 25.710,15 12,27

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 04.12.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Anleger warten neben den Einzelhandelsumsätzen aus der Eurozone gespannt auf die neuesten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, bevor morgen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2025 an der Frankfurter Börse